Geprägte Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens | Numismatische Raritäten aus aller Welt
Los 213

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| Schätzpreis | 7.500 € |
| Zuschlag |
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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN. HESSEN. HESSEN-DARMSTADT, LANDGRAFSCHAFT, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Ludwig VIII., 1739-1768
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Silbermedaille 1765, unsigniert, auf den sogenannten Battenberger Hirsch. Darstellung einer Hirsch-Parforcejagd in Landschaft, im Hintergrund das Jagdschloß Dianaburg//Ein kapitaler Hirsch steht nach r. in Landschaft. 53,24 mm; 50,85 g. Müller 3605; Schütz 3032.
RR Attraktives Exemplar mit herrlicher Patina, vorzüglich
Exemplar der Sammlung Mercator, Auktion Fritz Rudolf Künker 220, Osnabrück 2012, Nr. 7757.
Es handelt sich um den sogenannten Battenberger Hirsch. Der Battenberger, der stärkste Hirsch aus den Wäldern der Landgrafschaft, war 1763 im Wald bei Battenberg bei Oberhessen gefangen und in die Fasanerie des Jagdschlosses Kranichstein bei Darmstadt verbracht worden. Im Jahr der Erbauung des Jagdschlosses Dianaburg 1752 bekam der Hirsch ein Geweih mit 32 Enden. Der Battenberger Hirsch war eine gehegte und sorgfältig gepflegte Berühmtheit, die mehrfach 1765-1767 auch in Radierungen abgebildet wurde.