Auktion 418
Beendet

Geprägte Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens | Numismatische Raritäten aus aller Welt

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Schätzpreis 7.500 €
Zuschlag 9.500 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN. HESSEN. HESSEN-DARMSTADT, LANDGRAFSCHAFT, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Ernst Ludwig, 1678-1739  
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Silbermedaille 1707, von J. C. Roth, auf die 100-Jahrfeier der Universität Gießen. Geharnischtes Brustbild r. mit Schnurrbart, umgelegtem Mantel und Ornament auf der Schulter//18 Zeilen Schrift, oben Arabeske, unten Palmzweige. 56,44 mm; 58,37 g. Laverrenz 146 var.; Müller 3488; Schütz 2853.
Von größter Seltenheit. Attraktives Exemplar mit herrlicher Patina, min. Randfehler, vorzüglich
Als Reaktion auf die Einführung des Calvinismus an der Universität Marburg und die Flucht einiger lutherischer Professoren in sein Herrschaftsgebiet gründete Landgraf Ludwig V. mit der Academia Gissena eine lutherische Universität in Gießen. Im Oktober 1607 konnte der Lehrbetrieb aufgenommen werden. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Universität für einige Jahre geschlossen und nach Marburg zurückverlegt, nachdem Marburg zeitweise in das Territorium Hessen-Darmstadts aufgenommen werden konnte. Nach dem Westfälischen Frieden wurde der Lehrbetrieb an der Giessener Universität Ludiviciana wieder aufgenommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Universität nach dem Chemiker Justus von Liebig benannt.