Geprägte Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens | Numismatische Raritäten aus aller Welt
Los 178

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| Schätzpreis | 15.000 € |
| Zuschlag |
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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN. BRESLAU. BISTUM. Karl Ferdinand von Polen, 1625-1655
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3 Dukaten 1632. 10,37 g. É CAR : FERDINAND • D G • PR : POL : ET SVEC : Brustbild r.//EPISCOPVS VVRATISLAVIENSIS • Mit Schwert, Mitra und Krummstab verziertes Doppelwappen (Vasa und Breslau), unten die Jahreszahl 163Z. F. u. S. 2651; Fb. 509.
GOLD. Von großer Seltenheit. Attraktives Exemplar mit feiner Goldpatina, vorzüglich
Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 331, Berlin 2020, Nr. 240.
Bereits am 20. Dezember 1619 wurde der sechsjährige polnische Prinz Karl Ferdinand zum Koadjutor des Bistums Breslau ernannt. Dies geschah vor allem durch Einfluß von habsburgischer Seite, um eine polnische Parteinahme gegen die schlesischen Stände herbeizuführen, die den Habsburgern als oberste schlesische Lehnsherrn ständig Schwierigkeiten bereiteten. 1625 wurde die Nachfolge des Vasaprinzen als Bischof gegen den Widerstand des Domkapitels durchgesetzt. Karl Ferdinand hielt sich während seiner gesamten Regierungszeit nur selten in Breslau auf. Mit dem Familienwappen Vasa, das auch die schwedischen drei Kronen enthält, wird die Doppelherrschaft der Vasa in Schweden und Polen hervorgehoben.