Auktion 418
Beendet

Geprägte Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens | Numismatische Raritäten aus aller Welt

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Schätzpreis 15.000 €
Zuschlag 34.000 €

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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN AUS DER ERSTEN HÄLFTE DES 17. JAHRHUNDERTS. DAS KURFÜRSTENTUM SACHSEN. Johann Georg I., 1615-1656  
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Goldmedaille zu 8 Dukaten 1621, unsigniert, auf die Beilegung der Unruhen in der Lausitz und in Schlesien. . IOHAN . GEORG . D . G . DVX . SAX . IVL . CLE . ET MON Der geharnischte Kurfürst reitet r., in der Rechten Kommandostab//* IDEM * PACIS * MEDIVS * QVE * BELLI Ein aus Wolken kommender Arm hält mit einem Lorbeerzweig umwundenes Schwert aufrecht, im Hintergrund die Stadtansicht Dresdens mit Elbbrücke. 40,04 mm; 27,20 g. Baumgarten 247; Gebauer 1621.2.1; Slg. Merseb. vgl. 2748 (dort in Silber).
GOLD. Von größter Seltenheit. Sehr attraktives Exemplar mit herrlicher Goldpatina,
min Randfehler, vorzüglich
Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 271, Berlin 2016, Nr. 288.
Nach dem Tod von Kaiser Matthias (1612-1619) unterstützte Johann Georg als Reichsvikar die Wahl Ferdinands II. (1619-1637) zum römisch-deutschen Kaiser. Ferdinand beauftragte Johann Georg mit der Bekämpfung der Anhänger des calvinistischen "Winterkönigs" Friedrich V. von der Pfalz (1619-1620) in den böhmischen Nebenländern der Lausitz und in Schlesien (Reichsexekution). Erst nachdem die Truppen der Katholischen Liga auch in seinen Ländern plünderten und die Gegenreformation in Böhmen und Schlesien einsetzte, wechselte Johann Georg I. die Seite und schloß sich den Protestanten unter König Gustav Adolf von Schweden (1611-1632) an.