Geprägte Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens | Numismatische Raritäten aus aller Welt
Los 70

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| Schätzpreis | 30.000 € |
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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN AUS DER ERSTEN HÄLFTE DES 17. JAHRHUNDERTS. DAS ERZBISTUM MAINZ. Unter Schweden. Gustav II. Adolf, 1631-1632
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8 Dukaten 1632. 27,82 g. Münzmeister Daniel Ayrer. [dreiKringel übereinander] GVST • ADOLP . D : G • SVEC • GOTH • WAND : REX • MAG : P • FIN : D : ETH • ET • C • I • Do • Geharnischtes Brustbild r. mit Lorbeerkranz, Spitzenkragen und umgelegtem Mantel, umher DEO ET VICTR - ICIBVS ARMIS//MONETA NOVA • AVREA [dreiKringel übereinander] REGIS • SWECIÆ [dreiKringel übereinander] 1632 (Alchemistischen Zeichen für Quecksilber) • Gekröntes, vierfeldiges Wappen: Drei Kronen (Tre kronor) / Folkunger-Löwe (Folkungar) mit Mittelschild Korngarbe (Vasa), zu den Seiten Verzierungen. Ahlström 5 (XR, dort unter Erfurt); Fb. 921 var. ("Very rare", dort unter Erfurt); Hildebrand I, S. 182, 170 Anm. (dort unter Erfurt); Leitzmann - (vgl. 780); Slg. Pick I und II -; Slg. Walther -.
GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Sehr attraktives Exemplar mit feiner Goldtönung,
kl. Randfehler, vorzüglich
Exemplar der Auktion Helbing 52, München 1927, Nr. 1526 und der Auktion Ahlström 11, Stockholm 1976, Nr. 179. Erworben in der Auktion Ahlström 63, Stockholm 2001, Nr. 351.
Exemplar der Slg. Julius Hagander, Teil 1, Auktion Fritz Rudolf Künker/Ulf Nordlind 185, Osnabrück 2011, Nr. 6035.
Diese Prägung wurde früher der Münzstätte Erfurt zugewiesen. Nach neueren Erkenntissen sind die Münzen, die nur das Zeichen für Quecksilber aufweisen, der Münzstätte Mainz und dem Münzmeister Daniel Ayrer zuzuordnen. Der Erfurter Münzmeister Johann Schneider ("Weissmantel") verwandte ebenfalls als Signatur das Zeichen für Quecksilber, allerdings immer zusammen mit dem alchemistischen Zeichen für Schwefel.