Auktion 418
Beendet

Geprägte Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens | Numismatische Raritäten aus aller Welt

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Schätzpreis 25.000 €
Zuschlag 38.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN AUS DER ERSTEN HÄLFTE DES 17. JAHRHUNDERTS. DAS BISTUM BRESLAU. Karl Ferdinand von Polen, 1625-1655  
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10 Dukaten 1639. 34,52 g. CAR [dreiKringel übereinander] FERD [dreiKringel übereinander] P P [dreiKringel übereinander] ET [dreiKringel übereinander] S [dreiKringel übereinander] EPS [dreiKringel übereinander] VVRAT [dreiKringel übereinander] Brustbild fast v. v., darunter die Jahreszahl 1639 •//OMNIS POTESTAS A DEO EST [dreiKringel übereinander] Die ovalen Wappenschilde von Vasa und Breslau, dazwischen Zepter und Krummstab gekreuzt, oben strahlendes Gottesauge. F. u. S. 2662; Fb. - (vgl. 503 a, dort mit Jahreszahl 1653).
GOLD. Von größter Seltenheit. Attraktives, sehr schönes Exemplar mit schöner Goldtönung
Exemplar der Auktion Heritage World Coin Auction New York Signature Sale 3008, Januar 2010, Nr. 22642 und der Auktion Fritz Rudolf Künker 171, Osnabrück 2010, Nr. 5681.
Bereits am 20. Dezember 1619 wurde der sechsjährige polnische Prinz Karl Ferdinand (Sohn Sigismunds III.) zum Koadjutor des Bistums Breslau ernannt. Dies geschah vor allem durch Einfluß von habsburgischer Seite, um eine polnische Parteinahme gegen die schlesischen Stände herbeizuführen, die den Habsburgern als oberste schlesische Lehnsherrn ständig Schwierigkeiten bereiteten. 1625 wurde die Nachfolge des Wasaprinzen als Bischof gegen den Widerstand des Domkapitels durchgesetzt. Karl Ferdinand hielt sich während seiner gesamten Regierungszeit nur selten in Breslau auf. Mit den beiden Wappen auf der Rückseite wird auf diesem 10 Dukaten-Stück die Doppel­herrschaft der Wasa in Schweden und Polen hervorgehoben.