Ästhetik und Gedankenwelt der frühen Griechen: Die Sammlung Dr. Eike Druckrey
Münzen der antiken Welt aus verschiedenem Besitz
Los 1653

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| Schätzpreis | 2.000 € |
| Zuschlag |
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GRIECHISCHE MÜNZEN. IONIA. MAGNESIA
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AR-Tetradrachme, nach 190 v. Chr.; Magistrat Pausanias, (Sohn des) Pausanias; 16,83 g. Artemisbüste r. mit Bogen und Köcher//In Kranz: Nackter Apollo steht l. auf Mäander an Dreifuß gelehnt, auf diesem Köcher. Jones 16; SNG Cop. 844; SNG v. Aulock 7922.
Kl. Stempelbruch auf dem Avers, Revers mit leichtem Doppelschlag,
dennoch Prachtexemplar von feinstem Stil, vorzüglich
Exemplar der Auktion CNG 35, Lancaster 1995, Nr. 287 und der Auktion Fritz Rudolf Künker 333, Osnabrück 2020, Nr. 811.
Möglicherweise waren die auf den magnesischen Münzen genannten Individuen keine Amtsträger, sondern reiche Männer, die eine Leiturgeia, ein Werk für den Staat (in diesem Fall eine Spende, die die Prägung der Münzen ermöglichte) vollbrachten und aus diesem Grund durch die Nennung ihres Namens auf den Münzen geehrt wurden. Siehe Jones, Wreathed Tetradrachms of Magnesia, in: ANSMN 24 (1979), S. 81 ff.