Auktion 415
Beendet

Orden, Ehrenzeichen, Münzen und Medaillen aus Hochadels- und Privatbesitz

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Schätzpreis 100 €
Zuschlag 550 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

BAYERN, KUFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918).  
Ludwig III. - Erinnerungsjeton auf den Besuch der Töchter des Königs im Königlichen Haupt­münzamt in München am 11. März 1914. Nicht tragbar, von Alois Börsch, Durchmesser 24,7 mm, 8,0 g. Kopf Ludwigs III. nach links // bekröntes Wappen, darunter "ZUM ANDENKEN". Im originalen Vergabe-Etui. Gebhardt 22.
Von allergrößter Seltenheit. Stempelglanz
Provenienz: Aus dem Nachlaß von Maria José Herzogin in Bayern (1857-1943), seit 1874 vermählt mit Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), an deren Erben.
Am 11. März 1914 besuchten sechs Töchter König Ludwigs III. (1845-1921, reg. seit 1912 als Prinzregent und von 1913 bis 1918 als König) - Prinzessin Adelgunde von Bayern (1870-1958), Prinzessin Maria (1872-1954), Prinzessin Hildegard (1881-1948), Prinzessin Wiltrud Marie Alix (1884-1975), Helmtrud (1886-1977) und Gundelinde (1891-1983) - in Begleitung von Maria José, Herzogin in Bayern, das königliche Hauptmünzamt in München. Aus diesem Anlaß schnitt Alois Börsch (1855-1923) die Stempel zu diesem Jeton, der laut Gebhardt (in Gebhardt S. 33) nur in zehn Exemplaren geprägt wurde.