Orden, Ehrenzeichen, Münzen und Medaillen aus Hochadels- und Privatbesitz
Los 285

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| Schätzpreis | 5.000 € |
| Zuschlag |
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BAYERN, KUFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918).
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Carl Theodor in Bayern - Prämienmedaille für Verdienste um die Medizin aus Anlaß des 70. Geburtstags von Carl Theodor Herzog in Bayern am 9. August 1909. Goldmedaille zu 14 Dukaten, nicht tragbar, von Alois Börsch, Durchmesser 41,1 mm, 986/000 Gold, 48,7 g. Büste nach links, // fünfzeilige Inschrift unter Lorbeerzweigen. Auf Avers und Revers Goldpatina-Flecken, im etwas verschmutzten Originaletui. Gebhardt 32.
Von allergrößter Seltenheit. Fast Stempelglanz
Nur zwei Exemplare geprägt! - Provenienz: Aus dem Nachlaß von Maria José Herzogin in Bayern (1857-1943), seit 1874 vermählt mit Dr. Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), an deren Erben.
Aus Anlaß des 70. Geburtstags Herzog Carl Theodor stiftete seine Gemahlin Maria José diese Prämienmedaille für Verdienste um die Medizin in Gold, in Silber (und in Bronze?). Die Stempel schnitt Alois Börsch (1855-1923). Nach Gebhardt (in Gebhardt S. 39) erfolgte im Februar 1910 die Ausprägung von einer Medaille in Gold (zu 142,10 M) und von zwei Medaillen in Silber (zu 5,40 M). Im Juli 1910 erfolgte die Nachprägung einer weiteren Medaille in Gold und zweier in Silber, sowie im Dezember 1910 noch einer weiteren in Silber für die Staatliche Münzsammlung.