Auktion 410
Beendet

Geprägte Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens

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Schätzpreis 2.000 €
Zuschlag 5.000 €

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DAS KURFÜRSTENTUM SACHSEN. Johann Georg I., 1615-1656 Silbermedaille 1631, von S. Dadler, auf den Leipziger Konvent der protestantischen Stände am 10. Februar. Stadtansicht von Leipzig, darüber zwei Engel mit großem Schild Jehovas, an dem die Schilde von Kursachsen und Sachsen herabhängen//Die personifizierte, geflügelte Tugend weist den jungen Herkules auf Apoll und Merkur hin. 50,22 mm; 31,73 g. Maué 24; Slg. Merseb. 2534; Slg. Whiting 127.
Kabinettstück von feinster Erhaltung. Winz. Stempelfehler, Stempelglanz

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 131, Osnabrück 2007, Nr. 5352.
Nachdem sich Gustav II. Adolf 1630 vergeblich um ein Bündnis mit den neutralen Kurfürsten von Brandenburg und Sachsen bemüht hatte, lud Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen sämtliche protestantischen Reichsstände im Januar 1631 zu einer Konferenz nach Leipzig ein, um eine gemeinsame Haltung im Großen Krieg abzustimmen. Die Tagung begann am 10. Februar 1631 (nach gregorianischem Kalender am 20. Februar) unter Teilnahme zahlreicher Fürsten und Vertretern quasi aller protestantischen Stände. Am 12. April verabschiedete der sogenannte Leipziger Bund einen erneuten Protest gegen das Restitutionsedikt Kaiser Ferdinands II. von 1629 und die Aufstellung von gemeinsamen Truppen in einem Umfang von 40.000 Mann. Nicht beschlossen wurde dagegen die von Gustav II. Adolf erhoffte Allianz mit Schweden. Dieser Versuch der Formierung einer dritten Partei - neben dem Kaiser und Schweden - sollte jedoch scheitern.
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