Geprägte Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens
Los 341

Bieten
| Schätzpreis | 3.000 € |
| Zuschlag |
Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.
DIE STADT REGENSBURG. Reichstaler 1633, auf die Einnahme von Regensburg durch schwedisch-protestantische Truppen unter Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar und seinen drei Brüdern am 4. November. 29,31 g. Münzmeister Balthasar Ziegler. Beckenb. 6123; Dav. 5750; Schnee 357; Slg. Bach (Auktion Künker 238) 4581 (dieses Exemplar).
RR Feine Tönung, fast vorzüglich
Exemplar der Auktion Bank Leu AG 32, Zürich 1982, Nr. 411 und der Slg. Dr. Karl Walter Bach, Auktion Fritz Rudolf Künker 238, Osnabrück 2013, Nr. 4581.
Nachdem der schwedische Reichskanzler Axel Oxenstierna Anfang 1633 Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar den Oberbefehl in Franken übertragen hatte, erschien der Herzog im Sommer 1633 erneut beim Kanzler, um sich mit dem ihm von Gustav II. Adolf zugesicherten Herzogtum Franken belehnen zu lassen. Am 10. Juni 1633 erfolgte die förmliche Belehnung mit dem neu gebildeten, hauptsächlich aus den eroberten Bistümern Bamberg und Würzburg bestehenden Herzogtum. Mit der Verwaltung betraute Bernhard zunächst seinen Bruder Ernst, um selbst zu seinen in Bayern stehenden Truppen zurückzukehren. Am 4. Juli 1633 gelang ihm gemeinsam mit seinen Brüdern mit der Einnahme der Stadt Regensburg eine seiner bedeutendsten Eroberungen. Sogleich erschien die vorliegende Prägung, die für Bernhard in seinem neuen, nicht weit von Regensburg gelegenen Herzogtum sicherlich ein willkommenes Statussymbol war. Bernhard konnte die Stadt nicht viel länger als ein Jahr halten, und nach der Niederlage bei Nördlingen am 6. September 1634 verlor der Herzog auch das Herzogtum Franken.
Hier geht's zur Video-Besichtigung