Auktion 410
Beendet

Geprägte Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens

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Schätzpreis 3.000 €
Zuschlag 2.600 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

DIE STADT NÜRNBERG. Silbergußmedaille 1646, unsigniert, nach einem Modell von J. B. Braun, auf den Patrizier Johann Jacob Tetzel von Kirchensittenbach. Brustbild fast v. v. mit großem Mühlsteinkragen//Behelmtes Familienwappen. 44,07 mm; 42,09 g. Imhof II, S. 680, 18; Slg. Erlanger -.
RR Prächtiger Originalguß mit hohem Relief, vorzüglich

Exemplar der Slg. von der Heyden, Auktion Adolph E. Cahn 20, Frankfurt/Main 1907, Nr. 93 und der Auktion Dr. Busso Peus Nachf. 336, Frankfurt/Main 1993, Nr. 2401.
Der Stempelschneider Johann Bartholomäus Braus goß die Porträts gesondert und lötete sie anschließend auf die Medaille auf (siehe Ermann, S. 82f.)
Johann Jacob Tetzel wurde 1622 jüngerer und 1633 älterer Bürgermeister von Nürnberg. Er war oberstes Nürnberger Kontingenz und Kriegsrat des Fränkischen Kreises. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde er vielfach mit diplomatischen Geschäften, und besonders mit Verhandlungen mit Gustav Adolf von Schweden betraut. Im Jahre 1645 wurde er als Gesandter zu den Friedensverhandlungen in Münster und Osnabrück geschickt.
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