Geprägte Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens
Los 134

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| Schätzpreis | 5.000 € |
| Zuschlag |
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DIE GEISTLICHKEIT IN DEN HABSBURGISCHEN ERBLANDEN. DAS BISTUM OLMÜTZ. Franz von Dietrichstein, 1599-1624-1636 Dukat o. J., Kremsier. 3,46 g. Vierfeldiges Stiftswappen mit dem Familienwappen (zwei Winzermesser) als Mittelschild, darüber Kardinalshut//Madonna mit dem Kind auf dem rechten Arm sitzt v. v. auf Mondsichel. Fb. 66; Suchomel/Videman 64.
GOLD. RR Feine Goldtönung, sehr schön-vorzüglich
Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 129, Osnabrück 2007, Nr. 497.
Der Münzherr dieses seltenen Dukaten wurde nach seinem Studium in Wien, Prag und Rom 1591 Kanoniker in Olmütz, 1593 auch in Passau und Breslau. Im Alter von 29 Jahren wurde er 1599 Kardinal und zum Bischof von Olmütz gewählt. Er erlernte die tschechische Sprache und förderte Kunst, Wissenschaft, Volksbildung und Seelsorge in seinem Bistum. 1611 krönte der Bischof Matthias zum König von Böhmen. 1620 führte Franz von Dietrichstein als Statthalter und Landeshauptmann von Mähren die Gegenreformation durch und wurde 1624 von Kaiser Ferdinand II. in den Reichsfürstenstand erhoben. Der Bischof ist zu den herausragenden Persönlichkeiten der böhmischen Geschichte zu zählen.
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