Geprägte Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens
Los 133

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| Schätzpreis | 75.000 € |
| Zuschlag |
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RÖMISCH-DEUTSCHES REICH. Ferdinand III., 1625-1637-1657 10 Dukaten 1656, Wien. 34,58 g. * FERDINANDVS • III • D : G ° ROM - IM : SE : AV : GE : HV : BO : REX • Geharnischtes Brustbild r. mit Lorbeerkranz, umgelegtem Mantel und der Kette des Ordens vom Goldenen Vlies, unten in der Umschrift Münzzeichen Dreieck in Kreis (J. C. Richthausen, Münzmeister in Wien 1647-1657)//• ARC : DVX : AVST D : - BVR : S : K : C • C : TYR : 1656 Gekrönter Doppeladler mit Schwert und Zepter in den Fängen, zwischen den Köpfen Reichsapfel, auf der Brust mehrfeldiges Wappen, umher Ordenskette, darunter gekröntes zweifeldiges Wappen (Österreich/Burgund). Fb. 209; Herinek 21.
GOLD. Von großer Seltenheit, besonders in dieser Erhaltung. Mit altem Sammlerkärtchen.
Scharf ausgeprägtes Kabinettstück mit herrlicher Goldpatina, vorzüglich-Stempelglanz
Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 294, Osnabrück 2017, Nr. 3410.
Für dieses 10 Dukaten-Stück wurden eigene Stempel angefertigt, ein Wiener Taler von 1656 existiert nicht.
Aus der Slg. Bausart, mit beiliegendem Zettel mit der Aufschrift:
"Cette pièce de collection fut donnée a M. l'avocat Max Bausart par M. l'abbé Willems, directeur des religieuses d'Aerendonck."
Desweiteren gibt es zu diesem 10 Dukaten-Stück einen handschriftlichen Brief mit:
"Je soussigné Raymond Bausart déclare que j'ai donné à ma chère épouse Mme Clothilde de Die, une pièce d'or, de collection, qui fut jadis donnée à mon père [...] par l'abbé Willems, et que cette pièce à l'effigie de Ferdinand VI et d'un diamètre de 46 mm fait donc partie de ses biens propres".
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