Auktion 410
Beendet

Geprägte Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens

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Schätzpreis 10.000 €
Zuschlag 13.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

RÖMISCH-DEUTSCHES REICH. Ferdinand III., 1625-1637-1657 Silberne Schaumünze 1650, unsigniert, von G. Schweiger, auf die endgültige Rückkehr des Herzog­tums Oberösterreich unter die Herrschaft des Kaisers. FERDI : III : DG : ROM : - IM : SE : AV : GE : HV : BO • REX • Geharnischtes Brustbild r. mit Lorbeerkranz, Spitzenkragen, umgelegtem Mantel und der Kette des Ordens vom Goldenen Vlies//VIVAT REX - MITIS • PAX QVE DIV - AVSTRIACo Pax sitzt v. v. auf einer verzierten Bank, in der erhobenen Rechten einen Ölzweig, in der Linken den Wappenschild von Oberösterreich. 44,24 mm; 52,68 g. Deth./Ord. 65; Slg. Horsky 1900 (dort als Silbermedaille bezeichnet und als 1652 datiert); Slg. Montenuovo 290 (dort als Schautaler bezeichnet).
Von größter Seltenheit. Sehr attraktives Exemplar mit herrlicher Patina,
kl. Kratzer, vorzüglich

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 69, Osnabrück 2001, Nr. 3853 und der Auktion Fritz Rudolf Künker 285, Berlin 2017, Nr. 241.
Im Westfälischen Friedensvertrag von Münster und Osnabrück war festgelegt worden, daß der Kurfürst von Bayern zum Entgelt seiner Kriegskosten die Oberpfalz erhalten sollte. Dafür verzichtete Kurfürst Maximilian von Bayern auf eine Schuld des Kaisers in Höhe von 13 Millionen Talern sowie auf alle Ansprüche auf Oberösterreich, das ihm als Pfand eingeräumt war.
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