Auktion 406 - - Teil 3
Beendet

Goldprägungen | Münzen und Medaillen aus Mittelalter und Neuzeit, u. a. Löwenstein-Wertheim | Deutsche Münzen ab 1871, u. a. Probeprägungen aus der Sammlung Coenen

MEDAILLEN

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Schätzpreis 1.000 €
Zuschlag 1.800 €

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OLYMPIADE. STOCKHOLM, XVI. OLYMPIADE 1956.
Einseitige Bronzemedaille 1956, von J. Sjösvärd, für die Teilnehmer der Reiter-Olympiade vom 10.-17. Juni. Antiker griechichscher Reiter l., darunter die fünf olympischen Ringe. 41,81 x 50,66 mm; 38,99 g. Gadouri/Vescovi S. 135, 2.
R In Originaletui. Vorzüglich-Stempelglanz

Die XVI. Olympischen Spiele wurden vom 22. November bis zum 8. Dezember 1956 in Melbourne ausgetragen. Zum Zeitpunkt der Spiele gab es jedoch strenge Quarantänebestimmungen für Pferde, was nach Einfuhr der Pferde nach Australien eine sechsmonatige Quarantäne ausgelöst hätte. Aufgrund dessen wurden die olympischen Disziplinen zu Pferd vom 10. Juni bis zum 17. Juni 1956, also knapp fünf Monate früher im Sommer ausgetragen. Im Beisein der englischen Königin Elizabeth II und des schwedischen Königs Gustav VI ist der schwedische Reiter Henri Julius Reverony Saint Cyr Olympiasieger in der Dressur geworden. Später errang er noch die Goldmedaille für Dressurreiten mit der Mannschaft. Angeblich hat sich der Medailleur John Sjösvärd für seine Medaille von einer Skulptur aus dem Fries des Parthenon-Tempels in Athen inspirieren lassen.