Auktion 405
Beendet

Die Münzen des Bistums und der Reichsstadt Regensburg - Eine bedeutende Spezialsammlung

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Schätzpreis 3.000 €
Zuschlag 4.000 €

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DIE REICHSSTADT REGENSBURG. DIE ZEIT DES KAISERS KARL VI., 1711-1740. Kurantmünzen aus der Zeit des Kaisers Karls VI.
Reichstaler o. J. (um 1711-1712), mit Titel Karls VI. 29,13 g. Münzmeister Johann Michael Federer. Stempelschneider Johann Pichler. Mit Rosette unter dem Brustbild und die Rückseitenumschrift endet mit einer Arabeske. Beckenb. 6163; Dav. 2612; Slg. Bach (Auktion Künker 238) 4745.
Sehr selten, besonders in dieser Erhaltung. Prachtexemplar. Hübsche Patina, fast Stempelglanz

Der hier angebotene Reichstaler mit dem Stadtschild und dem Porträt Karls VI. Gehört zu den Seltenheiten unter den Regensburger Münzen. Die Stadt hatte besondere Bedeutung im Heiligen Römischen Reich durch den seit 1663 dort tagenden sogenannten Immerwährenden Reichstag. Während zuvor der Kaiser die Reichsstände in eine der Reichsstädte (seit Ende des 16. Jahrhunderts ausschließlich nach Regensburg) berief, wurde 1663 ein permanenter Gesandtenkongreß in der Donaustadt eingerichtet. Dieser tagte bis zum Ende des Reiches 1806, lediglich 1713 wurde er wegen der Pest nach Augsburg und von 1742 bis 1745 wegen des Österreichischen Erbfolgekriegs nach Frankfurt verlegt.