Mainzer Münzen und Medaillen - Die Sammlung Prof. Dr. Eckhart Pick, Teil II
Los 2120

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| Schätzpreis | 1.000 € |
| Zuschlag |
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DAS ERZBISTUM MAINZ. ERZBISCHOF GERLACH VON NASSAU, 1354-1371. Die Münzstätte Eltville.
Goldgulden o. J. (1354-1356), Eltville. 3,45 g. Florentiner Typ. Mit Adler sowie Beizeichen Rad und Nassauer Löwe zu den Seiten des Heiligen. + GERL - ° AREPS Florentiner Lilie//• S • ION[retrograd]A - N[retrograd]N[retrograd]ES • B • Johannes der Täufer mit erhobener Rechten und Kreuzstab steht v. v. Fb. 1598 var.; Felke 27 var.; Slg. Pick I (Auktion Dr. Busso Peus Nachf. 405) -; Slg. Walther 70 var.
GOLD. R Attraktives Exemplar, sehr schön +
Exemplar der Auktion Frankfurter Münzhandlung 146, Frankfurt/Main 1996, Nr. 369 und der Slg. Eberhard Link, Auktion Fritz Rudolf Künker 315, Osnabrück 2018, Nr. 8073.
Dieses und das folgende Stück werden in päpstlichen Rechnungen als „floreni ad aquilam de Alemannia“ ausgewiesen. Der Adler als Beizeichen erscheint auch auf den Geprägen Ludwigs von Bayern und Karls IV. Sowie der Stadt Lübeck. Es dürfte daher wirklich die Bedeutung von „Reichsgeld“ gehabt haben; siehe auch GN 75, 1980, S. 5 ff.