Auktion 404
Beendet

Mainzer Münzen und Medaillen - Die Sammlung Prof. Dr. Eckhart Pick, Teil II

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Schätzpreis 500 €
Zuschlag 600 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

DAS ERZBISTUM MAINZ. ERZBISCHOF HEINRICH I. VON WARTBURG, 1142-1153. Die Münzstätte Erfurt.
Brakteat, Erfurt. 0,90 g. ERPES - FORDI Brustbild des heiligen Martin v. v. mit Krummstab und Buch hinter Mauerbogen mit zwei Zinnentürmen und vier Zinnen, l. im Feld Stern, r. Lilie, darunter der Erzbischof r. mit erhobenen Händen, l. Hakenkreuz und Taube, r. der Name HEN[retrograd]RC. Berger 2118; Dobras 18; Slg. Pick I (Auktion Dr. Busso Peus Nachf. 405) 52; Slg. Walther 25.
Selten in dieser Erhaltung. Hübsche Patina, vorzüglich

Exemplar der Slg. Gustav Hoecke, Auktion Münzzentrum 73, Köln 1992, Nr. 3005 und der Auktion Dr. Busso Peus Nachf. 436, Frankfurt/Main 2023, Nr. 3465.
Zur Interpretation des ”Vogels mit der Lilie” siehe: Eckhart Pick, in GN, Heft 241 (2009), S. 5 ff.: Zuletzt auch in: Die Sprache der Münzen, S. 8 ff. Er hält ihn für einen Reichsadler. Die Szene soll das unrechtmäßige Verhalten Friedrich Barbarossas gegenüber dem Erzbischof symbolisieren. Dabei ist die Lilie als stellvertretend für die Kirche anzusehen, die durch den Kaiser mitbeschädigt wurde.