Ausgewählte Löser der Welfenherzöge aus der Sammlung Friedrich Popken | Numismatische Kostbarkeiten aus Mittelalter und Neuzeit, u. a. ‚‚Mehrfachporträts" aus einer westfälischen Privatsammlung
Los 646

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| Schätzpreis | 2.500 € |
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RUSSLAND. KAISERREICH. Nikolaus II., 1894-1917
Silbermedaille 1899, von A. Griliches jr., auf das 50jährige Jubiläum der Großfürstin Alexandra Iosifowna als Befehlshaberin über das 16. Glukhov-Dragoner-Regiment. Gekröntes Medaillon mit der Büste von Nikolaus II. l., darunter drei Medaillons mit den Büsten seiner Vorgänger Nikolaus I., Alexander II. und Alexander III. l., umher Lorbeerzweige, unten gekrönter Doppeladler mit Zepter und Reichsapfel in den Fängen, auf der Brust St. Georgsschild//Medaillon mit dem Brustbild Alexandra Iosifownas l. mit Schleier, umher Lorbeerzweige, darunter Schrifttafel mit den Jahreszahlen 1849-1899. 68,03 mm; 180,16 g. Diakov 1293.1 (R3).
Von großer Seltenheit. Prachtexemplar. Mattiert. Fast prägefrisch
Exemplar der westfälischen Privatsammlung „Mehrfachportraits auf Münzen und Medaillen".
Alexandra Friederike Henriette Pauline Marianne Elisabeth, (*1830 Altenburg, †1911 St. Petersburg), Prinzessin von Sachsen-Altenburg, wurde durch die Heirat mit dem russischen Großfürsten Konstantin, Großonkel von Nikolaus II., unter dem Namen Alexandra Iosifowna russische Großfürstin.
Alexandra war die jüngste der vier überlebenden Töchter des Herzogs Josef von Sachsen-Altenburg aus dessen Ehe mit Amalie, Tochter des Herzogs Ludwig von Württemberg. Gemeinsam mit ihren Schwestern wurde sie durch Carl Ludwig Nietzsche ausgebildet. Mit seinem Sohn Friedrich Nietzsche stand Alexandra lange Zeit in Verbindung.