Ausgewählte Löser der Welfenherzöge aus der Sammlung Friedrich Popken | Numismatische Kostbarkeiten aus Mittelalter und Neuzeit, u. a. ‚‚Mehrfachporträts" aus einer westfälischen Privatsammlung
Los 295

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| Schätzpreis | 5.000 € |
| Startpreis | 4.000 € |
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RÖMISCH-DEUTSCHES REICH. Maximilian I., 1490-1519
1 1/2facher Schauguldiner 1505, Hall. 45,45 g. Geharnischtes und gekröntes Hüftbild l. mit Zepter in der Linken, die Rechte am Schwertgriff//Großes Rankenornament, darunter gekrönter Adlerschild, zu den Seiten zwei kleinere gekrönte Wappen, darunter zwei ungekrönte Wappen. Egg - (vgl. 2, dort als doppelter Schauguldiner); M./T. - (vgl. 78, dort als doppelter Schauguldiner); Voglh. - (vgl. 13, dort als einfacher Schauguldiner); Winter (Friedrich III. - Maximilian I.) 26/2.
RR Hübsche Patina, etwas berieben, fast vorzüglich
Während die wichtigsten Sorten im Tiroler Zahlungsverkehr zur Zeit Maximilians I. der Sechser und der Kreuzer waren, hatten die repräsentativen Guldinerprägungen hauptsächlich die Funktion, politische Botschaften zu vermitteln. Das hier angebotene attraktive Stück zeigt das gekrönte Porträt des "letzten Ritters" und auf der Rückseite fünf Wappen: den Reichsadler, Ungarn, Österreich, Burgund und Habsburg. Dadurch sollte die Machtfülle Maximilians hervorgehoben werden.