Auktion 400
Beendet

Ausgewählte Löser der Welfenherzöge aus der Sammlung Friedrich Popken | Numismatische Kostbarkeiten aus Mittelalter und Neuzeit, u. a. ‚‚Mehrfachporträts" aus einer westfälischen Privatsammlung

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Schätzpreis 4.000 €
Zuschlag 4.200 €

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SCHWARZBURG. SCHWARZBURG-RUDOLSTADT, GRAFSCHAFT, SEIT 1711 FÜRSTENTUM. Albert Anton I., 1646-1710
Ovale Silbermedaille 1691, von Chr. Wermuth, auf die Vermählung seines Sohnes Ludwig Friedrich mit Anna Sophia von Sachsen-Gotha-Altenburg. Brustbild Ludwig Friedrichs r. mit umgelegtem Mantel//Brustbild Anna Sophias l. Mit Randschrift: È IESVS MIHI OMNIA È - COPVLATI FRIEDENSTEINII • D . XV . OCTOBR . M . DC . XCI .. 37,16 x 40,30 mm; 38,54 g. Fischer 518; Slg. Merseb. 3112 (dort in Zinn); Wohlfahrt 91 013.
Von großer Seltenheit. Prachtexemplar. Herrliche Patina, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der westfälischen Privatsammlung „Mehrfachportraits auf Münzen und Medaillen".
Ludwig Friedrich I. (*1667, Rudolstadt; †1718, ebenda) war von 1710 bis 1718 regierender Fürst von Schwarzburg Rudolstadt, Graf von Hohnstein, Herr von Rudolstadt, Blankenburg und Sondershausen. Am 15. Oktober 1691 vermählte er sich mit Anna Sophia von Sachsen-Gotha-Altenburg (*1670, Gotha; †1728, Rudolstadt), älteste Tochter des Herzogs Friederich I. von Sachsen-Gotha-Altenburg, auf Schloss Friedenstein in Gotha. Aus der Ehe gingen 13 Kinder, darunter 2 spätere Regenten, hervor.