Auktion 400
Beendet

Ausgewählte Löser der Welfenherzöge aus der Sammlung Friedrich Popken | Numismatische Kostbarkeiten aus Mittelalter und Neuzeit, u. a. ‚‚Mehrfachporträts" aus einer westfälischen Privatsammlung

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Schätzpreis 6.000 €
Zuschlag 11.000 €

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SACHSEN. SACHSEN, KURFÜRSTENTUM. Johann Friedrich der Großmütige, 1532-1547
Silbergußmedaille 1547, unsigniert, Werkstatt N. Milicz, auf die Schlacht bei Mühlberg. Die Brustbilder der Brüder Karl V. und Ferdinand I. von Österreich einander gegenüber in Säulenhalle, im Abschnitt Engel mit zwei Wappenschilden// Ansicht der Schlacht aus der Vogelperspektive, oben und unten je zwei Zeilen Schrift. 58,39 mm; 62,94 g. Katz 313; Slg. Merseb. 552.
Von großer Seltenheit. Scharfer Originalguß. Prachtvolle Patina, vorzüglich

Exemplar der westfälischen Privatsammlung „Mehrfachportraits auf Münzen und Medaillen".
Die Schlacht bei Mühlberg an der Elbe am 24. April 1547 war die Entscheidungsschlacht des Schmalkaldischen Krieges, in der das kaiserliche Heer die Truppen der im Schmalkaldischen Bund zusamengeschlossenen protestantischen Fürsen besiegten. Der sächsische Kurfürst Johann Friedrich, der Großmütige, wurde verletzt und gefangengenommen. Er verlor die Kurwürde an Herzog Moritz von der albertinischen Linie und blieb bis 1552 in Gefangenschaft. Die Niederlage bei Mühlberg war auch das Ende des Schmalkaldischen Bundes.
Eine Medaille mit den Porträts des Kurfürsten Johann Friedrich und seiner Gemahlin Sybilla finden Sie unter der Nr. 298.