Auktion 400
Beendet

Ausgewählte Löser der Welfenherzöge aus der Sammlung Friedrich Popken | Numismatische Kostbarkeiten aus Mittelalter und Neuzeit, u. a. ‚‚Mehrfachporträts" aus einer westfälischen Privatsammlung

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Schätzpreis 5.000 €
Zuschlag 24.000 €

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BAYERN. HERZOGTUM, KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Unter habsburgischer Besetzung, 1705-1715
Dukat 1705, München, mit Titel Josefs I. 3,49 g. Geharnischtes Brustbild r. mit Lorbeerkranz und umgelegter Kette des Ordens vom Goldenen Vlies// Gekrönter doppelköpfiger Adler mit Schwert und Zepter, auf der Brust gekrönter zweifeldiger Wappenschild, umgeben von der Kette des Ordens vom Goldenen Vlies. Fb. 224; Hahn 234; Herinek 70.
GOLD. Von großer Seltenheit. Vorzüglich

Exemplar der Auktion Gerhard Hirsch 17, München 1958, Nr. 71.
In der Schlacht bei Höchstädt 1704 wurde das bayerisch-französische Heer durch Prinz Eugen von Savoyen und den Herzog von Marlborough vollständig vernichtet. Maximilian Emanuel mußte Bayern verlassen und verlor seine Lande. Man verhängte die Reichsacht über ihn. Erst durch den Frieden von Baden 1714 wurden die Reichsacht und die damit verbundenen Sanktionen aufgehoben. In der Zeit des kurfürstlichen Exils ließen Josef I. und Karl VI. durch die kaiserliche Administration in München Münzen - wie das vorliegende und nachfolgende Stück - prägen.