Auktion 395
Beendet

Orden, Ehrenzeichen und Medaillen aus Adels- und Privatbesitz

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Schätzpreis 50.000 €
Zuschlag 170.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Große Goldmedaille auf die Errichtung der Eisenbahnlinie zwischen Yambol und Burgas vom 14. Mai 1890 [Медал „За Построяване Железопътната Линия Ямбол – Бургас“]. Zu 110 Dukaten 1890, nicht tragbar, von Johann Schwerdtner in Wien, Durchmesser 89,6 mm, 382,8 g, auf dem Avers Portrait von Fürst Ferdinand von Bulgarien nach rechts mit Umschrift „ФЕРДИНАНД IИЙ КНЯЗЬ НА БЪЛГАРЯ“ [Ferdinand I. Fürst von Bulgarien], unterhalb des Halsabschnittes Stempelschneider-Signatur „J.SCHWERDTNER“, und auf dem Revers Dampflokomotive beim Überqueren einer Brücke wohl (über den Fluß Tundscha [Тунджа] bei Yambol), mit Umschrift ЯМБОЛЪ – БУРГАСЪ * 14 МАЙ 1890 * [Yambol – Burgas * 14 Мai 1890 *], im Rand punziert 'J•C' und unbestimmte Punze, im originalen bordeauxfarbenen oktagonalen Samtetui. Winz. Kratzer und Randfehler, fast Stempelglanz.
Von allergrößter Seltenheit. Prachtexemplar. I-
Provenienz: Aus dem Nachlaß von Zar Ferdinand I. von Bulgarien (1861-1948, reg. als Fürst 1887 bis 1908 und als Zar von 1908 bis 1918) an seine Tochter Nadejda (1899-1958), verheiratet mit Albrecht Eugen, Herzog von Württemberg (1895-1954).