Auktion 395
Beendet

Orden, Ehrenzeichen und Medaillen aus Adels- und Privatbesitz

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Schätzpreis 1.500 €
Zuschlag 2.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

Luisen-Orden (1814). 1. Modell (mit den Jahreszahlen '1813' und '1814'), Ordenskreuz (ab 1864 als I. Abteilung bezeichnet), 33,6 x 30,0 mm, Gold emailliert, 10,8 g, ohne Band. OEK23 1806.
R II
Exemplar aus unserer 173. Auktion am 25. Juni 2010, Kat.-Nr. 8071.
Als die beliebte preußische Königin Luise (1776-1810), geborene Prinzessin von Mecklenburg-Schwerin und Ehefrau König Friedrich Wilhelms III. (1770-1840, reg. seit 1797) am 19. Juli 1810 verstarb, hinterließ sie Ehemann, Kinder und das ganze Land in großer Bestürzung. Schon 1810 wurde dem König die Errichtung eines 'Louisen-Ordens' vorgeschlagen, und mit Datum vom 10. März 1814 erfolgte die Stiftung durch den König. Der zunächst einklassige, in Gold gefertigte Orden zeigt auf dem Revers-Medaillon die Jahreszahlen '1813-1814' (1. Modell) und wurde so, ab 1817 nur noch vereinzelt, bis 1849 verliehen.
Mit Allerhöchster Ordre vom 15. Juli 1850 erneuerte König Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861, reg. seit 1840) den Orden und änderte die Jahreszahlen auf dem Revers-Medaillon in '1848-1849' (2. Modell).