Auktion 387 - - Teil 2
Beendet

Raritäten der schwedischen Numismatik aus der Sammlung Gunnar Ekström Goldprägungen aus aller Welt Münzen und Medaillen aus Mittelalter und Neuzeit u. a. Ausgewählte Löser aus der Sammlung Friedrich Popken

DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN

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Schätzpreis 10.000 €
Zuschlag 16.000 €

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SACHSEN. SACHSEN, KURFÜRSTENTUM. Friedrich III. der Weise, 1486-1525.
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Breiter Guldengroschen o. J. (1512), Hall, mit Titel Maximilians I., auf die Generalstatthalterwürde. 28,69 g. Stempel von Ulrich Ursenthaler d. Ä. FRID' ° DVX • SAX' (Wappenschild) ELECT' • IMPER (Wappenschild) QVE • LOCVM : TEN (Wappenschild) E'S : GENERA' (Wappenschild) Geharnischtes Brustbild r. mit Drahthaube//(Verzierung) • MAXIMILIANVS • (Verzierung) • ROMANORVM • (Verzierung) • REX • * • SEMPER * AVGVST • Reichsadler, den Kopf nach l. gewandt, auf der Brust zweifeldiger Wappenschild. Dav. vgl. 9699; Keilitz 70.2; Koppe in: Numismatisches Nachrichtenblatt, 66. Jahrgang, 2017, S. 387; Schnee 37.
RR Attraktives Exemplar mit feiner Tönung, vorzüglich

Die vorliegende Renaissanceprägung bezieht sich auf die Generalstatthalterwürde, die dem Kurfürsten am 8. August 1507 von König Maximilian I. auf dem Reichstag von Konstanz übertragen worden war. Nachdem Maximilian I. von seiner am 4. Februar 1508 in Trient erfolgten Wahl zum römischen Kaiser zurückgekehrt war, erlosch das Statthalteramt Friedrichs des Weisen. Ihm wurde aber ehrenhalber gestattet, den Titel des Generalstatthalters auf Lebenszeit zu führen. Der vorliegende Guldengroschen gehört in eine Serie von repräsentativen Prägungen, die das Amt hervorheben.
Mit den Stempeln dieses Guldiners sollten ursprünglich Doppelstücke geprägt werden. Kaiser Maximilian hatte auch doppelte Guldengroschen und Goldabschläge in Auftrag gegeben.