Auktion 373 - Teil 2
Beendet

Goldprägungen u. a. die Sammlung eines schwedisch-schweizerischen Unternehmers (besonders Schweden, Österreich und Ungarn) sowie weitere Goldmünzen der Tschechoslowakei aus der Sammlung Dr. Pavel Liska

Bieten


Schätzpreis 35.000 €
Zuschlag 46.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

PASSAU. BISTUM. Joseph Dominikus von Lamberg, 1723-1761
5 Dukaten 1753, Wien, auf sein 50jähriges Priester­jubiläum. 17,40 g. Geprägt mit den Stempeln des Konv.-Talers. IOS • DOMINIC • CARDINAL • DE • LAMBERG Brustbild r. in geistlichem Ornat//D • G • EPISC • PATAV • - S • R • I • PRINC • 1753 Gekrönter Doppeladler, auf der Brust mehrfeldiges Wappen unter Kardinalshut mit herabhängenden Quasten, dahinter Krummstab und Schwert gekreuzt. Fb. 2074 (Rare); Kellner 164. In US-Plastik­holder der NGC mit der Bewertung AU 58 (5790248-003).
Von größter Seltenheit. Attraktives Exemplar mit hübschem Prägeglanz,
min. gewellt, winz. Kratzer, vorzüglich/vorzüglich-Stempelglanz

Aus der Sammlung eines schwedisch-schweizerischen Unternehmers.
Joseph Dominikus Kardinal Lamberg wurde am 8. Juli 1680 auf Schloß Lamberg in Steyr geboren und starb am 30. August 1761 in Passau. Er studierte in Rom, Bologna und Besançon und empfing am 21. September 1703 in Passau die Priesterweihe. Im Jahr 1706 wurde er Dompropst in Passau, 1707 Domkapitular im Erzbistum Salzburg, 1712 Bischof des Bistums Seckau und 1723 der 68. Bischof von Passau. Während seiner langen Amtszeit als Bischof von Passau wurden viele Kirchen und Klöster neu erbaut oder umgestaltet und von ihm geweiht. Der Fürstbischof kümmerte sich vor allem um den Ausbau des deutschen Schulwesens und unternahm etwa hundert Visitationsreisen. Am 20. Dezember 1738 ernannte ihn Papst Clemens XII. auf Vorschlag von Kaiser Karl VI. zum Kardinal der Titelkirche San Pietro in Monorio (Rom). Er ist in der Bischofsgruft im Dom St. Stephan in Passau bestattet.