Auktion 371 - Teil 1
Beendet

Goldprägungen u. a. Tschechoslowakei
(Die Sammlung Dr. Pavel Liska)

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Schätzpreis 10.000 €
Zuschlag 12.500 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Maximilian III. Joseph, 1745-1777
Dukat 1762, München. Inngold. 3,46 g. D • G • MAX • IOS • U • - B • D • S • R • I • A • & E • L • L • Geharnischtes Brustbild r. mit umgelegtem Mantel//EX AURO OENI • Flußgott lagert nach r. und entleert eine Wasserurne, auf seinem linken Knie hält er das bayerische Wappen, im Abschnitt die römische Jahreszahl MDCCLXII. Fb. 247; Hahn 313 (Abb. 312).
RR Attraktives Exemplar mit feinem Prägeglanz, vorzüglich-Stempelglanz

Bereits seit dem 8. Jahrhundert befanden sich am Inn zwischen Rosenheim und Passau Goldwäschen. Im 18. Jahrhundert waren etwa 30 Waschorte bekannt, von denen die meisten am linken Flußufer lagen. Es gehörte zur Selbstdarstellung der deutschen Fürsten, in deren Flüssen Gold gewaschen wurde, diese Tatsache auf repräsentativen Flußgoldprägungen hervorzuheben.