Ausgewählte Münzen des Mittelalters Brakteaten aus Oberschwaben und dem Bodenseeraum Münzen und Medaillen aus Mittelalter und Neuzeit, u. a. die Neufürstensammlung von Dr. Karl Walter Bach, München Spezialsammlungen Bayern, Lübeck, Württemberg sowie Belagerungsmünzen aus der Sammlung Eberhard Link
Los 3992

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| Schätzpreis | 500 € |
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Belagerung durch die französischen Truppen. Einseitige Klippe zu 1/2 Gulden und 2 Kreuzer 1713,
geprägt während der Belagerung durch französische Truppen unter der Führung Marschall Bezons im Spanischen Erbfolgekrieg, gefertigt im Auftrag des Prinzen Karl Alexander, dem späteren Herzog von Württemberg, aus seinem Tafelsilber. 5,35 g. Gekröntes Monogramm, oben und unten je ein Schriftstempel, zu den Seiten je zwei mit Fürstenhut bedeckte und mit Palmzweigen verzierte Wappen (Hirschstangen), unten die Jahreszahl 1713. Mit glattem Rand.
Brause-Mansfeld Tf. 15, 5; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.1.11.6; Klein/Raff 222 a (M4, O3, U9, E2). Feine Patina, fast vorzüglichAus der Sammlung Eberhard Link.
Exemplar der Auktion Kurpfälzische Münzhandlung 14, Mannheim 1978, Nr. 956.
Während der vierten Belagerung Landaus war Prinz Karl Alexander, der spätere Herzog von Württemberg, Festungskommandant. Um dem während der Belagerung aufgetretenen Geldmangel zu begegnen, ließ Karl Alexander sein goldenes und silbernes Tafelgeschirr einschmelzen und daraus Notmünzen schlagen.