Auktion 353 - Teil 1
Beendet

Die Sammlung Axel Tesmer, Teil 2 - Prägungen der Könige von Preußen von der Krönung 1701 bis zum Ende der Monarchie

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Schätzpreis 4.000 €
Zuschlag 9.500 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

GOLDMÜNZEN DES KÖNIGS FRIEDRICH II. Goldmünzen des Königs Friedrich II. der zweiten Münzperiode (1750-1763) aus der Münzstätte Berlin.
Doppelter Friedrichs d'or 1750 A, Berlin. Mit einem Schild in Vorderseitendarstellung auf der Rückseite. 13,27 g. Fb. 2378; Kluge 31; Olding 396 Anm. 1.
GOLD. Äußerst selten. Sehr schön-vorzüglich

Ein doppelter Friedrichs d'or entsprach einem Wilhelms d'or. Der Friedrichs d'or ging auf den Louis d'or, den Ludwig XIII. 1640 einführte, zurück und der mit den Prägungen Ludwigs XIV. in großen Mengen in Deutschland einströmte. Deshalb entschlossen sich neben Preußen viele Staaten, eigene derartige Stücke zu prägen, z. B. Bayern (Max d'or). Zeitgenössisch wurden die Stücke Pistolen genannt. In Süddeutschland wurden sie meist als Karolin bezeichnet (Württemberg, Kurpfalz u. a.). Sie galten 5 Rechnungstaler. Es gibt eine Variante dieses Stückes mit dem Schild r. auf der Rückseite von innen gesehen (Geldmuseum der Deutschen Bundesbank), während unser Stück den Schild von vorn zeigt.
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