Auktion 350 - - Teil 2
Beendet

Münzen und Medaillen aus Mittelalter und Neuzeit (besonders Bremen und Preußen)

DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN

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Schätzpreis 20.000 €
Zuschlag 22.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG. BRAUNSCHWEIG-CALENBERG-HANNOVER, AB 1692 KURFÜRSTENTUM HANNOVER, AB 1815 KÖNIGREICH HANNOVER. Georg II., 1727-1760.
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Reichstaler 1737, Clausthal. 29,67 g. GEORGIVS • II • D • G • M • BRIT • F • & H • REX • F • D • Geharnischtes Brustbild l. mit Lorbeerkranz, Löwenkopfschulter und umgelegtem Mantel, unterm Armabschnitt die Signatur C . P . S (Münzmeister Christian Philipp Spangenberg, Münzmeister in Clausthal 1725-1751)//BRVNS • ET • LVN • DVX • S • R • I • A • TH • ET • EL • 1737 • Gekröntes, vierfeldiges Wappen. Dav. 2095 (Jahrgang fehlt); Smith 118; Welter 2547.
Von allergrößter Seltenheit. Prachtexemplar. Feine Patina, fast Stempelglanz

Exemplar der Auktion Münzen & Medaillen AG 30, Basel 1965, Nr. 386 und der Slg. Wilmersdörffer, Auktion J. Hamburger, Frankfurt/Main 11. Februar 1907, Nr. 10179.
Bei dieser äußerst seltenen Münze Georgs II. handelt es sich vermutlich um eine Art Probeprägung, von deren Stempel keine weiteren Prägungen bekannt sind. Möglicherweise hat Münzmeister Spangenberg eine neue Variante des seit 1727 ausgegebenen Talers kreiert, die Georg II. missfiel und daher nicht in Serie ging. Für eine Probeprägung spricht das gesamte Erscheinungsbild der Münze mit den minimalen Prägeschwächen des Riffelrandes und den teilweise strichartig ausgeführten Buchstaben der Umschrift. Ebenso auffällig ist in dieser Hinsicht die kopfwendige Stempelstellung des Stückes, die für die braunschweigischen Taler dieser Zeit ungewöhnlich ist. Fiala, Knigge und Knyphausen ist dieser Typ nicht bekannt gewesen.