Auktion 346
Beendet

Numismatische Raritäten aus aller Welt u. a. Löser des Welfenhauses aus der Slg. Popken und Spitzenstücke aus der Slg. eines Ästheten und Kunstfreundes | Ausgewählte Orden und Ehrenzeichen

MÜNZEN UND MEDAILLEN AUS ÜBERSEE

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Schätzpreis 7.500 €
Zuschlag 16.000 €

Dieses Los steht nicht mehr zum Verkauf.

KOREA. Yi Hyong (ab 1897 Kwang-Mu), 1864-1897-1907.
2 Niang Jahr 495 (1886). Probeprägung in Weiß­metall. 24,45 mm; 3,13 g. K./M. Pn 15. In US-Plastik­holder der NGC mit der Bewer­tung MS 65 (5777877-013).
Von großer Seltenheit. Fast Stempelglanz

Diese und die nachfolgenden Probemünzen sind das Resultat des Versuchs der Verbesserung des koreanischen Währungssystems. Zum Zeitpunkt ihrer Entstehung wurden überwiegend quadratisch gelochte Kupfermünzen oder 'Yopchon' im Umlauf verwendet. Um das bestehende System zu verbessern, machte die Regierung den deutschen Paul Georg von Möllendorff, der bereits seit Dezember 1882 als Berater in Seoul fungierte, zum Oberaufseher der koreanischen Münzstätte. Paul Georg von Möllendorff wiederum beauftragte Ingenieure von der Osaka Mint in Japan, um das Münzsystem zu modernisieren. Das vorliegende 2 Niang Probe-Stück sowie das nachfolgende Niang und 1/2 Niang Probe-Stück sind drei von mehreren Probeprägungen, die während dieser Zeit entstanden sind, konnten sich aber nicht durchsetzen und sind somit nicht in Umlauf gesetzt worden.