Sammlung Peter Groch - Teil 16, Orden und Ehrenzeichen aus Deutschland und aus aller Welt
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Los 9147

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| Schätzpreis | 300 € |
| Startpreis | 300 € |
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OSMANISCHES REICH: Mecidiye-Orden [مجیدی نشانی - Nişanı Mecîdî] (1852). 2. Modell, 2. Ausgabe (brillantiert - ab ca. 1870er Jahre), Kleinod der 1. Klasse, Durchmesser 60,0 mm, Anfertigung der Osmanischen Münze [Darphâne-i Âmire] in Konstantinopel aus der Regierungszeit Sultan Abdülhamid II. (1842-1918, reg. von 1876 bis 1909), Silber brillantiert, Medaillon Gold emailliert, Halbmond-Überhöhung Silber vergoldet, Avers Gold plattiert und emailliert, auf dem Revers Herstellerzeichen der Osmanischen Münze [Sahlι Darphâne-i Âmire] in Konstantinopel bis 1881, und Tremolier-Stich, am originalen konfektionierten Schulterband. BWK1 163. I-II
Sultan Abdülmecid I. (1823–1861, reg. ab 1839) strebte im Zuge seiner an Westeuropa orientierten Reformpolitik die Einführung eines Verdienstordens nach europäischem Vorbild an. So entstand 1852 der fünfklassige Mecidiye-Orden [نشان مجیدی – Nişan-ı Mecidi] für zivile und militärische Verdienste; die Statuten datieren vom 29. August 1852, das meist als Stiftungsdatum gilt. Sultan Abdülaziz (1830–1876, reg. ab 1861) legte 1867 fest, daß die Dekorationen aller Klassen künftig gleich groß sein und sich nur durch die Trageweise unterscheiden sollten; zudem wurde das Medaillon der 5. Klasse vergoldet und der Bruststern vereinheitlicht. Die Insignien der 1. Klasse wurden nun am Schulterband getragen. In den frühen 1870er Jahren folgte die Einführung brillantierter Ausführungen. Abgesehen von kleineren Fertigungsunterschieden blieb das Design bis zum Ende der Verleihungen unverändert, auch wenn ab Ende des 19. Jahrhunderts wieder Größenvarianten auftraten.Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.