Sammlung Peter Groch - Teil 16, Orden und Ehrenzeichen aus Deutschland und aus aller Welt
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Los 9012

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Konvolut von zwei nichttragbaren Erinnerungsmedaillen anläßlich der Aufnahme von Helgoland in das Deutsche Reich (1890). 1) Buntmetall versilbert, berieben; 2) Anfertigung von Oertel in Berlin, Bronze, Herstellerangabe auf dem Revers. Dazu: Dankmedaille für den Wiederaufbau 1952, Weißmetall versilbert, tlw. lackiert, am Tragebändchen. Und: sechs Notgeldscheine der Halunder Sparkasse und der Spar- und Leihkasse der Landgemeinde Helgoland aus dem Zeitraum 1919 bis 1921, fünf verschiedene, beidseitig bedruckt, alle numeriert, tlw. leicht geknickt, einer an mehreren Stellen eingerissen. 9 II / II-III
Seit dem 7. Jh. von Friesen besiedelt, gehörte Helgoland ab dem 14. Jh. zu Dänemark und von 1544 bis 1713/21 zum Herzogtum Schleswig der Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf. 1721 fiel die Insel endgültig an die dänische Krone. 1807 besetzten die Briten Helgoland im Zusammenhang mit Napoleons Kontinentalsperre und führten es als Kolonie. Durch den Vertrag zwischen Deutschland und England vom 1. Juli 1890 wurde Helgoland deutsches Reichsgebiet und verwaltungstechnisch dem Kreis Süderdithmarschen in Schleswig-Holstein zugeordnet. Von 1945 bis 1952 nutzten die Briten die evakuierte Insel als militärisches Sperrgebiet. Nach einstimmiger Freigabe durch den Deutschen Bundestag übergaben sie Helgoland am 1. März 1952 an die Bundesrepublik; seither gehört die Insel zum Kreis Pinneberg.