Württembergische Münzgeschichte
Die Sammlung Heinz-Falk Gaiser, Teil 3
Das Herzogtum, Kurfürstentum und Königreich Württemberg (1797-1918)
Los 3537

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| Schätzpreis | 7.500 € |
| Startpreis | 6.000 € |
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Konv.-Taler 1806. Königstaler. 28,07 g. FRIDERICUS D • G • REX WURTEMBERGIAE Geharnischtes Brustbild l. mit umgelegtem Mantel und dem Jagdordensstern//AD NORMAM CONVENTION • Gekröntes und mit Girlanden verziertes, zweifeldiges Wappen (Reichssturmfahne/Württemberg), darunter zwei gekreuzte Palmzweige, im Abschnitt die Jahreszahl 1806. Mit Laubrand. AKS 39; Dav. 937; Kahnt 568; Klein/Raff 33; Thun 417. Von großer Seltenheit. Vorzüglich
Exemplar der Auktion Gerhard Hirsch Nachf. 290, München 2013, Nr. 2024.
Als Verbündeter Napoleons wurde Herzog Friedrich II. am 29. April 1803 Kurfürst. Im Frieden von Pressburg erhielt Württemberg umfangreichen Gebietszuwachs. Am 30. Dezember 1805 wurde Württemberg zum Königreich erhoben. Friedrich ließ seinen neuen Titel umgehend auf den Münzen anbringen. Der württembergische Königstaler von 1806 zählt zu den großen Raritäten unter den württembergischen Münzen und zu den begehrtesten Prägungen des 19. Jahrhunderts.