Orden und Ehrenzeichen aus dem Nachlass von Wilhelm Herzog in Bayern (1752-1837) u. a.
In Kooperation mit Philipp Württemberg Art Advisory GmbH
Münzen und Medaillen aus Mittelalter und Neuzeit, besonders Dänemark, Habsburg, Norwegen und Sachsen, u. a. aus der Sammlung des Kommerzialrates Dr. Herbert Wenzel (Habsburg),
der Sammlung Dr. Wolfgang Kümpfel (Ernestiner in Coburg und Gotha),
der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden und einer Sammlung aus altem Adelsbesitz
Los 4026

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| Schätzpreis | 1.500 € |
| Startpreis | 1.200 € |
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Kurfürstlich Pfälzischer Hausritterorden vom hl. Hubertus (1444/1708). Reduktion des Kleinods wohl für kurfürstliche Prinzen, 37,4 x 34,8 mm, Gold wohl massiv und emailliert, min. Emaille-Absplitterung im Avers von zwei Kreuzspitzen, größere Emaille-Abplatzung im Avers-Medaillon-Ring, sowie zwei Emaille-Abplatzungen im Medaillon-Rahmen des Revers, fest vernäht mit dem originalen alten Schulterband. OEK24 333/2. Von allergrößter Seltenheit II-III
Unediertes Kleinod wohl für kurfürstliche Prinzen.Provenienz: Wohl aus dem Nachlaß von Pius August Pfalzgraf und Herzog von Zweibrücken-Birkenfeld zu Gelnhausen, seit 1799 Herzog in Bayern (1786-1837), an seinen Sohn Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.
Das Format des Kreuzes und die feste Vernähung mit dem Schulterband lassen wohl annehmen, daß es sich hierbei um ein Ordenskreuz für neugeborene kurfürstliche Prinzen handelt, welches Ihnen bei der Taufe aufgelegt wurde. Allerdings ist ein solches Stück weder in den Statuten noch in der Literatur beschrieben.