Orden und Ehrenzeichen aus dem Nachlass von Wilhelm Herzog in Bayern (1752-1837) u. a.
In Kooperation mit Philipp Württemberg Art Advisory GmbH
Münzen und Medaillen aus Mittelalter und Neuzeit, besonders Dänemark, Habsburg, Norwegen und Sachsen, u. a. aus der Sammlung des Kommerzialrates Dr. Herbert Wenzel (Habsburg),
der Sammlung Dr. Wolfgang Kümpfel (Ernestiner in Coburg und Gotha),
der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden und einer Sammlung aus altem Adelsbesitz
Los 4006

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| Schätzpreis | 2.500 € |
| Startpreis | 2.000 € |
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Ludwigs-Orden (1827). Exemplar wohl aus einer der ersten Anfertigungsserien zwischen 1827 und 1831, Gold, tlw. emailliert, an kanneliertem Bandring, fest verbunden mit dem originalen, etwas angeschmutzten Brustband, daran zwei Haken, Gesamtgewicht 22,3 g, im originalen, min. verschmutzten Verleihungsetui. OEK24 437. In dieser frühen Ausgabe von großer Seltenheit I-II
Provenienz: Aus dem Nachlaß von Wilhelm Pfalzgraf und Herzog von Zweibrücken-Birkenfeld zu Gelnhausen, seit 1799 Herzog in Bayern (1752-1837), an seinen Enkel Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.Herzog Wilhelm in Bayern wurde der Orden zwischen 1827 und 1831 von König Ludwig I. (1786-1868, reg. von 1825 bis 1848) verliehen. Das wohl bekannteste Altersportrait des Herzogs zeigt ihn mit genau diesem Exemplar.
Der einklassige Orden mit affiliierter Ehrenmünze wurde von König Ludwig I. mit Datum vom 25. August 1827 als zivile und militärische Dienstauszeichnung für geleistete 50-jährige Dienstzeit gestiftet. Mit dem Ende der Monarchie im November 1918 wurden auch die Verleihungen eingestellt.