Auktion 441 - Teil 4 (4940 - 5144)
Startet in 1 Monat(en) 11 Tag(en)

Orden und Ehrenzeichen aus dem Nachlass von Wilhelm Herzog in Bayern (1752-1837) u. a.

In Kooperation mit Philipp Württemberg Art Advisory GmbH


Münzen und Medaillen aus Mittelalter und Neuzeit, besonders Dänemark, Habsburg, Norwegen und Sachsen, u. a. aus der Sammlung des Kommerzialrates Dr. Herbert Wenzel (Habsburg),

der Sammlung Dr. Wolfgang Kümpfel (Ernestiner in Coburg und Gotha),

der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden und einer Sammlung aus altem Adelsbesitz

EUROPÄISCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN SCHWEIZ

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Schätzpreis 4.000 €
Startpreis 3.200 €

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CHUR Bistum. Joseph Mohr von Zernez, 1627-1635.

Taler 1634, mit Titel Ferdinands II. 27,27 g. D./T. 1474; Dav. 4668. RR Feine Patina, kl. Schrötlingsfehler am Rand, sehr schön +

Chur ist römischen Ursprungs (Curia Raetorum) und seit 451 als Bischofssitz bekannt. Otto I. machte Chur zum Eigentum des Bischofs, der Ort wurde aber einem Reichsvogt unterstellt. Nach Erwerb der Vogtei 1489 erhielt Chur die Rechte einer Reichsstadt. 1527 wurde die Reformation eingeführt. Anfang des 17. Jahrhunderts war Chur Schauplatz religiöser Parteikämpfe. Fürstbischof Joseph Mohr (1627-1635) stammte elterlicherseits aus Zernez im Engadin. Ausgebildet wurde er in Jesuitenkollegien, promoviert hat Joseph Mohr in Mailand. Er galt als katholischer "Reformbischof". Joseph Mohr wurde am 24. Juni 1635, nur ein Jahr nach der Prägung dieses sehr seltenen Talers, Opfer der Pest.


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