Auktion 441 - Teil 1 (Lose 4001 - 4284)
Startet in 1 Monat(en) 9 Tag(en)

Orden und Ehrenzeichen aus dem Nachlass von Wilhelm Herzog in Bayern (1752-1837) u. a.

In Kooperation mit Philipp Württemberg Art Advisory GmbH


Münzen und Medaillen aus Mittelalter und Neuzeit, besonders Dänemark, Habsburg, Norwegen und Sachsen, u. a. aus der Sammlung des Kommerzialrates Dr. Herbert Wenzel (Habsburg),

der Sammlung Dr. Wolfgang Kümpfel (Ernestiner in Coburg und Gotha),

der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden und einer Sammlung aus altem Adelsbesitz

DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN ERFURT

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Schätzpreis 300 €
Startpreis 240 €

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MÜNZSTÄTTE DER ERZBISCHÖFE VON MAINZ Heinrich I. von Harburg, 1142-1153.

Brakteat. 0,87 g. ERPES - FORDI Brustbild des heiligen Martin v. v. mit Krummstab und Buch hinter Mauerbogen mit zwei Zinnentürmen und vier Zinnen, l. im Feld Stern, r. Lilie, darunter der Erzbischof r. mit erhobenen Händen, l. Hakenkreuz und Taube, r. der Name HEyRC. Berger 2118; Dobras 18; Slg. Bonhoff 1089; Slg. Pick II (Auktion Künker 404) 2064; Slg. Walther 25. Hübsche Patina, kl. Randausbruch, vorzüglich

Aus der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden.

Exemplar der Slg. K. W. Güstrow, Auktion Münzen & Medaillen Deutschland 19, Stuttgart 2006, Nr. 1060.

Zur Interpretation des ”Vogels mit der Lilie“ siehe: Eckhart Pick, in GN, Heft 241 (2009), S. 5 ff. sowie in: Die Sprache der Münzen, S. 8 ff. Er hält ihn für einen Reichsadler. Die Szene soll das unrechtmäßige Verhalten Friedrich Barbarossas gegenüber dem Erzbischof symbolisieren. Dabei ist die Lilie als stellvertretend für die Kirche anzusehen, die durch den Kaiser mitbeschädigt wurde.