Orden und Ehrenzeichen aus dem Nachlass von Wilhelm Herzog in Bayern (1752-1837) u. a.
In Kooperation mit Philipp Württemberg Art Advisory GmbH
Münzen und Medaillen aus Mittelalter und Neuzeit, besonders Dänemark, Habsburg, Norwegen und Sachsen, u. a. aus der Sammlung des Kommerzialrates Dr. Herbert Wenzel (Habsburg),
der Sammlung Dr. Wolfgang Kümpfel (Ernestiner in Coburg und Gotha),
der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden und einer Sammlung aus altem Adelsbesitz
Los 4149

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| Schätzpreis | 400 € |
| Startpreis | 320 € |
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Silbermedaille 1716, von G. W. Vestner, auf die Geburt seines Großneffen, Erzherzog Leopold. Brustbild seiner Nichte Elisabeth Christine r.//Engel überreicht der knienden Austria das Kind, oben auf Wolken thronende Himmelskönigin; im Hintergrund Stadtansicht von Prag, davor der österreichische Wappenschild mit Herzogshut. 44,01 mm; 29,70 g. Bernheimer 94; Brockmann 379 b; Slg. Montenuovo 1449. Hübsche Patina, winz. Randfehler, fast vorzüglich
Exemplar der Sammlung Dr. Friedrich-Karl Günther.
Die Rückseitenumschrift enthält die Jahreszahl als Chronogramm.
Elisabeth Christine, *1691, Ó1750, war die älteste Tochter des Herzogs Ludwig Rudolf und seiner Gemahlin Christine Louise von Öttingen. Vermählt wurde sie 1708 mit Erzherzog Karl, dem zweiten Sohn des Kaisers Leopold I. und als Karl III. Gegenkönig in Spanien. Um die Ehe eingehen zu können, trat die Prinzessin zum katholischen Glauben über. Sie folgte ihrem Mann nach Spanien und als dieser 1711 nach Wien zurückkehrte, um als Kaiser Karl VI. gekrönt zu werden, vertrat sie in Spanien seine Interessen und kehrte erst 1713 zurück. Ihr Sohn, Erzherzog Leopold, starb bereits im Jahr seiner Geburt.