Goldprägungen aus aller Welt, besonders Dänemark, Habsburg, Malta und Sachsen
u. a. aus der Sammlung des Kommerzialrates Dr. Herbert Wenzel (Habsburg) und einer Sammlung aus adeligem Privatbesitz
Deutsche Münzen ab 1871, u. a. aus der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden
Los 2386

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| Schätzpreis | 7.500 € |
| Startpreis | 6.000 € |
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Goldmedaille zu 25 Dukaten 1844, von Chr. Pfeuffer. Staatspreismedaille für vaterländische Gewerbeerzeugnisse in Berlin. a FRIEDRICH WILHELM IV KOENIG VON PREUSSEN Kopf r., darunter CÜ PFEUFFER FEC •//Ansicht des Berliner Zeughauses, darunter PREIS / DEM / WINCKLER(=graviert) U.(=graviert) SOHN(=graviert) / IN(=graviert) ROCHLITZ(=graviert) / ZUERKANNT, umher Ê AUSSTELLUNG VATERLAENDISCHER GEWERBSERZEUGNISSE VOM IAHRE 1844. 50,34 mm; 87,01 g. Hüsken 7.187.1; Mues/Olding 521; Sommer P 76. GOLD. In Gold von größter Seltenheit. Nur 69 Exemplare geprägt. Kl. Probierspur, kl. Randfehler, vorzüglich
Exemplar der Sammlung Gunther Hahn, Berlin.
Exemplar der Auktion Frankfurter Münzhandlung 134, Frankfurt/Main 1990, Nr. 383 und der Auktion Fritz Rudolf Künker 328, Osnabrück 2019, Nr. 5488.
Die Generalkonferenz des Zollvereins hatte Berlin als Ausstellungsort bestimmt. Die Ausstellung fand vom 15. August bis zum 24. Oktober 1844 in dem auf der Rückseite dieser Medaille dargestellten Zeughaus statt. Vom Dampfboot und der Lokomotive bis hin zum Zwirnsfaden wurden dort Erzeugnisse aller Gewerbe gezeigt. Die Ausstellung fand großen Zuspruch in der Berliner Geschäftswelt, aber auch beim Berliner Publikum, obwohl sie in einer Zeit schwerer sozialer Spannungen (Weberaufstand in Schlesien) und wirtschaftlicher Krisen (Auswanderungswelle nach Amerika) stattfand. Sie sollte, wie es ihr Weihespruch "Vorwärts, mit deutscher Kraft" verkündete, eine patriotische Demonstration sein.