Goldprägungen aus aller Welt, besonders Dänemark, Habsburg, Malta und Sachsen
u. a. aus der Sammlung des Kommerzialrates Dr. Herbert Wenzel (Habsburg) und einer Sammlung aus adeligem Privatbesitz
Deutsche Münzen ab 1871, u. a. aus der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden
Los 2340

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| Schätzpreis | 1.500 € |
| Startpreis | 1.200 € |
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20 Franken (8 Forint) o. J. (1966) KB, Kremnitz. Offizielle Artex-Nachprägung des 8 Forints 1870. Mit Rosette am Anfang der Vorderseitenumschrift. 5,81 g Feingold. Fb. 242R; Huszar 2115a; J. zu 364; Schl. zu 38. GOLD. Prachtexemplar. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung PF 68 ★ (5780681-001). Polierte Platte
Die Artex Hungarian Trading Company wurde 1949 gegründet und war im sozialistisch geprägten Ungarn für den Export und Auslandsvertrieb von heimischen Produkten aus nicht-industrieller Fertigung sowie des Kunsthandwerks zuständig. Dazu gehörten insbesondere auch Kunstwerke, Antiquitäten und Konsumgüter aus Edelmetall. Zugleich war die Organisation für den Import ähnlicher Produkte zuständig, bevor sie 1986 den Betrieb einstellte (vgl. Cseh, F. 2024). Die zentrale Verwaltung des Volkskunsthandels in Ungarn. Acta Ethnographica Hungarica, 68 (2), 287–326). Zusätzlich produzierte die Artex Hungarian Trading Company in den 1960er-Jahren selbst Nachprägungen historischer ungarischer Münzen, die sich gezielt an ausländische Sammler richteten und mit ausländischen Devisen erworben werden konnten. Gekennzeichnet wurden die Nachprägungen entweder mit einer Rosette im Feld, wie bei der vorliegenden Münze, oder mit der Inschrift U•P / UP für 'Utánvert Próba' oder 'Ungarische Prägung'.
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