Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung Topp, Dormagen, und der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden sowie der Sammlung „The Everglades Collection“
Los 527

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| Schätzpreis | 1.250 € |
| Startpreis | 1.000 € |
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AR-Denar, 41 v. Chr., Ephesus, M. Barbatius; 4,00 g. Beiderseits Kopf r. Bab. 51; BMC 100; Crawf. 517/2; Sear 243; Syd. 1181. Selten in dieser Erhaltung. In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung Ch AU, Strike: 4/5, Surface: 4/5, brushed (4935557-002). Feiner Prägeglanz, Revers min. dezentriert, vorzüglich-Stempelglanz
Exemplar der Sammlung "The Everglades Collection".
Exemplar der Web Auction Leu Numismatik AG 29, Winterthur 2024, Nr. 1749.
Der Münzmeister trägt den ungewöhnlichen Titel Q P (quaestor pro praetore). Die Münze nennt nicht das Cognomen des Münzmeisters, daher wurde lange irrtümlich angenommen, es handele sich um M. Barbatius Philippus, der als Sklave widerrechtlich das Prätorenamt erlangt hatte und durch Sturz vom Tarpejischen Felsen hingerichtet wurde. Siehe zu M. Barbatius Philippus Knütel, R., Barbatius Philippus und seine Spuren (Falsus praetor, parochus putativus, Scheinbeamter), in: Schwab, D. u. a. (Hgg.), Staat, Kirche, Wissenschaft in einer pluralistischen Gesellschaft, Berlin 1989, S. 345–365.
Der Quaestor konnte zwischenzeitlich als M. Barbatius Pollio identifiziert werden, der nach seiner Rückkehr nach Italien und dem Ausbruch des Perusinischen Krieges berichtete. Marcus Antonius lehne den Krieg seiner Verbündeten gegen Octavianus ab, siehe App. civ. 5, 31, 120.
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