Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung Topp, Dormagen, und der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden sowie der Sammlung „The Everglades Collection“
Los 509

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| Schätzpreis | 600 € |
| Startpreis | 480 € |
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AR-Denar, 48 v. Chr., illyrische Münzstätte (Apollonia?); 3,98 g. Kopf der Clementia (?) r. mit Eichenkranz und Diadem//Trophäe aus gallischen Waffen, r. Axt. Bab. 26; BMC 3955; Crawf. 452/2; Sear 11; Syd. 1009. Winz. Stempelrisse, min. Prägeschwächen, vorzüglich
Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.
Exemplar der Auktion Triton III, New York 1999, Nr. 945 und der Auktion Triton VI, New York 2003, Nr. 765.
Die auf dem Avers befindliche Zahlenangabe LII (52) wird von Bernhard Woytek mit dem Alter Caesars zum Zeitpunkt der Prägung in Verbindung gebracht. Damit schließt er sich den früheren Analysen Bartolomeo Borghesis an. Die These basiert auf der Analogie zu zwei Quinaren des Marcus Antonius, der die in Lugdunum geprägten Stücke mit A XL bzw. A XLI kennzeichnen ließ und dabei vermutlich auf Caesars Vorbild zurückgriff, dasselbe jedoch durch das "annos" bzw. "annum" symbolisierende A ausbaute. Siehe hierzu und zur Datierung wie auch Münzstätte Woytek, B., Arma et Nummi, Wien 2003, S. 142 ff.