Auktion 438 - Teil 2 (Lose 301 - 775)
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Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung Topp, Dormagen, und der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden sowie der Sammlung „The Everglades Collection“

GRIECHISCHE MÜNZEN LYDIA

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Schätzpreis 1.000 €
Startpreis 800 €

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Kroisos, 561-546 v. Chr.

AR-1/2 Stater, Sardeis; 5,24 g. Löwen- und Stierprotome einander gegenüber//Zwei Incusa. Kurth 53; SNG v. Aulock 2877 ff. Gut zentriert, fast vorzüglich

Exemplar der Auktion Roma Numismatics XIII, London 2017, Nr. 313 und der Sammlung "MM", Auktion Triton XXIV, New York 2021, Nr. 706.

Kroisos, der Sohn des Alyattes aus dem Geschlecht der Mermnaden, war der letzte König von Lydien. Es gelang Kroisos, das westliche Kleinasien bis an den Halys zu unterwerfen, mit Ausnahme von Lykien und Kilikien. Der Reichtum des lydischen Königs war sprichwörtlich. Kroisos hat ein umfassendes, bimetallisches Münzsystem entworfen, das auf einem schweren Goldstater von 10,6 g und einem leichten Goldstater von 8,1 g sowie einem Silberstater von 10,6 g bei einem Verhältnis von Gold zu Silber von 13 1/3 : 1 beruhte. Es gab Stückelungen der Statere bis hinab zum 1/24 Stater. Das meisterhafte Währungssystem des Kroisos mit 16 verschiedenen Nominalen fand in der Antike nie wieder seinesgleichen.