Auktion 438 - Teil 2 (Lose 301 - 775)
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Münzen der antiken Welt, u. a. aus der Sammlung Topp, Dormagen, und der Sammlung Jürgen und Erika Schmidt, Bovenden sowie der Sammlung „The Everglades Collection“

GRIECHISCHE MÜNZEN CARIA

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Schätzpreis 600 €
Startpreis 480 €

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Pixodaros, 340-334 v. Chr., Satrap.

AR-Didrachme, Halikarnassos; 7,05 g. Apollokopf fast v. v. mit Lorbeerkranz//Zeus Labraundos steht r. mit Doppelaxt und Zepter. Ashton u. a., The Pixodaros Hoard 27 h (dies Exemplar); Historia Numorum Online 241 (temporary number); SNG v. Aulock 2375 f. Herrliche irisierende Tönung, Exemplar von feinem Stil, vorzüglich

Exemplar der Auktion Tkalec, Zürich 23. Oktober 1992, Nr. 132 und der Auktion Rauch 111, Wien 2020, Nr. 543.

Pixodaros war der jüngste Sohn des Hekatomnos; nach dem Tod seines Bruders Hidrieus verdrängte er dessen Gemahlin Ada von der Regierung. Der Revers des Stückes zeigt jenen Gott, dessen Kult sich die Hekatomniden zu ihrem Familienkult erkoren hatten: Zeus Labraundos. Das Heiligtum des Gottes lag in Labranda bzw. Labraunda, einem 68 Stadien von Mylasa entfernten Ort. Das Doppelbeil soll der Kultlegende nach jenes sein, welches Herakles der Amazonenkönigin Hippolyte abgerungen und der Omphale geschenkt hatte, von dieser soll es an die lydischen Könige übergegangen sein; schließlich soll es von Gyges als Votiv an das Heiligtum des Zeus Labraundos übergeben worden sein.