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Online Catalogue (Current Auction)

 
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Auction 375 part 1  -  29.09.2022 10:00
Nuremberg: Coins and Medals from Nuremberg Artists A Franconian Home Collection Selected Löser from the Friedrich Popken Collection

Coins and Medals from the Medieval and Modern Times a. o. Special collection Sweden

Page 1 of 13 (617 Lots total)
Lot 2001
MÜNZEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Goldgulden 1618. 3,18 g. Fb. 1812; Kellner 27.
GOLD. Attraktives, fast vorzügliches Exemplar
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Lot 2002
MÜNZEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Kipper-60 Kreuzer (Gulden) 1622, mit Titel Ferdinands II. 14,66 g. Kellner 186 a; Slg. Kraaz -.
Attraktives Exemplar mit feiner Patina, winz. Kratzer, vorzüglich +
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Lot 2003
MÜNZEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Guldentaler (60 Kreuzer) 1625, mit Titel Ferdinands II. 24,09 g. Dav. 93; Kellner 205.
RR Kl. Henkelspur, Felder etwas geglättet, sehr schön
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Lot 2004
MÜNZEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Dukat 1633. Lammprägung. 3,45 g. Fb. 1825; Kellner 57.
GOLD. R Gewellt, sehr schön
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Lot 2005
MÜNZEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Dukat 1637. Friedenswunschdukat. 3,48 g. Fb. 1827; Kellner 61.
GOLD. Sehr attraktives Exemplar mit feiner Goldtönung, vorzüglich
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Lot 2006
MÜNZEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Goldgulden 1646 (Jahreszahl im Stempel aus 1645 geändert). 3,23 g. Sebaldusgoldgulden. Adler, den Kopf nach l. gewandt, auf der Brust Wappen, darin N//St. Sebaldus steht v. v. mit Kirchenmodell und Stab. Fb. 1818; Kellner 36.
GOLD. Von großer Seltenheit. Sehr attraktives Exemplar mit hübscher Goldpatina, vorzüglich
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Lot 2007
MÜNZEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

2 Dukaten 1649, auf den Westfälischen Frieden. Lammprägung. 6,96 g. Deth./Ord. -; Fb. 1832; Kellner 49.
GOLD. Winz. Kratzer, sehr schön-vorzüglich
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Lot 2008
MÜNZEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Dukat 1649, auf den Westfälischen Frieden. Lammprägung. 3,47 g. Deth./Ord. -; Fb. 1833; Kellner 66.
GOLD. Attraktives Exemplar mit feiner Goldtönung, vorzüglich
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Lot 2009
MÜNZEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

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Taler o. J. (1688). Rathaustaler. Stempel von D. S. Dockler. 29,16 g. Rathaus mit geschlossenen Türen, im Vordergrund sitzt Noris mit Mauerkrone, im linken Arm Füllhorn, in der Rechten Stab mit Freiheitshut, unten zwei Wappenschilde, oben gekrönter Adler mit Zepter und Reichsapfel in den Fängen//Stadtansicht von Südosten, darüber strahlendes Dreieck (Symbol der Dreifaltigkeit). Dav. 5664; Fischer/Maué 151; Kellner 261.
RR Prachtexemplar mit herrlicher Tönung. Fast Stempelglanz
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Lot 2010
MÜNZEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

1/16 Dukat o. J. (1700). Lammprägung. 0,20 g. Fb. 1895; Kellner 100.
GOLD. Vorzüglich
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Lot 2011
MÜNZEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

1/32 Dukat o. J. (1700). Lammprägung. 0,11 g. Fb. 1897; Kellner 103.
GOLD. Vorzüglich-Stempelglanz
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Lot 2012
MÜNZEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Dukat 1717, auf die 200-Jahrfeier der Reformation. 3,47 g. Fb. 1902; Kellner 77; Slg. Opitz 2571; Slg. Whiting 218.
GOLD. RR Prachtexemplar. Min. gewellt, vorzügliches Exemplar
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Lot 2013
MÜNZEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Dukat 1717, auf die 200-Jahrfeier der Reformation. 3,47 g. Fb. 1902 a; Kellner -; Slg. Erlanger 2333; Slg. Opitz 2585; Slg. Whiting 223.
GOLD. Vorzüglich
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Lot 2014
MÜNZEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

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1/2 Reichstaler 1733, auf das Stückschießen. 14,57 g. Stadtansicht von Westen mit Schießplatz, oben die Wappen von Volkamer, Türer und Behaim, unten das Wappen des Zeugmeisters Creutznacher// Landschaft mit vier Kanonen, l. unten die Signatur PW (Peter Paul Werner, Stempelschneider in Nürnberg 1689-1771). Fischer/Maué 249; Kellner 288.
RR Prachtexemplar mit herrlicher Patina. Fast Stempelglanz
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Lot 2015
MÜNZEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Dukat 1745, mit Titel von Franz I. 3,47 g. Fb. 1909; Kellner 79.
GOLD. Sehr selten, besonders in dieser Erhaltung. Prachtexemplar mit feiner Goldtönung.
Vorzüglich-Stempelglanz

Auf der Vorderseite dieses Dukaten begrüßt die Noris - die Verkörperung der Stadt Nürnberg - den neu gewählten Kaiser Franz I. Das vorliegende Stück ist ein Huldigungsdukat. Daher auch die lateinische Umschrift: VOTA PRIMA PRO SALVTE AVGUSTI (= "die ersten Wünsche für das Wohl des Kaisers"). Sie ist an die römischen Vota-Prägungen angelehnt, z. B. Victorinus, Aureus (RIC 31). Im Abschnitt erscheint daher auch "S•(enatus) P•(opulus) Q•(ue) N•(orimbergensis)"; was dem römischen "SPQR" nachgebildet wurde.
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Lot 2016
MÜNZEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Konv.-Taler 1761, mit Titel von Franz I. 28,05 g. Dav. 2487; Kellner 339.
Selten in dieser Erhaltung. Prachtexemplar. Herrliche Tönung, fast Stempelglanz
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Lot 2017
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Bronzegußmedaille 1576, auf den Nürnberger Kaufmann Sigmund Richter (*1529, †1587) und seine Gemahlin Barbara Richter, geb. Meulendörfer. Brustbild des Kaufmanns im Mantel und mit großer Halskrause r.//Brustbild seiner Gemahlin im Kleid und mit Haube l. 32,05 mm; 18,07 g. Habich II, 2386; Slg. Erlanger -.
Sehr schöner Guß vermutlich des 19. Jahrhundert

ERRATUM: Nach Hinweis eines Spezialisten und weiterer Recherche ist festzustellen, es ist ein Original aus der Renaissance.
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Lot 2018
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1580, unsigniert, vermutlich von V. Maler, auf den Neujahrswunsch für Pflegeämter und die Regierung der Stadt. Sogenannter Pflegeamtshalbguldiner. Die zwei Stadtwappen von Nürnberg nebeneinander mit einem Band verbunden, umher Lorbeerkranz, außen Wappenkreis der 16 nürnbergischen Pflegeämter//Sieben Zeilen Schrift, umher die Wappen der damaligen sieben Ältesten des Rats. 41,21 mm; 11,55 g. Fischer/Maué 21; Kellner 155; Slg. Erlanger 250.
RR Herrliches Schaustück, teilweise emailliert, vorzüglich

Die 16 Wappen der Pflegeämter ergeben sich wie folgt: Wöhrd, Altdorf, Hersbruck, Lauf, Velden, Gräfenberg, Betzenstein, Reicheneck, Lichtenau, Hilpoltstein, Stierberg, Hohenstein, Hauseck, Engelthal, Wildenfels und Pillenreuth.
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Lot 2019
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1592, von V. Maler, auf das Stückschießen. Kanone auf Lafette, daneben Feuerwerker, darüber Lorbeer- und Palmzweige im Kranz, im Abschnitt Reichsadler zwischen zwei Stadtschilden//Phöbus mit Pfeil und Bogen steht v. v. auf dem, mit Pfeilen erlegten, Drachen. 25,27 mm; 8,50 g. Fischer/Maué 36; Slg. Erlanger 989 (dieses Exemplar); Slg. Peltzer -.
In Silber selten. Attraktives Exemplar mit feiner Tönung, fast vorzüglich

Exemplar der Slg. Herbert J. Erlanger, Auktion Bank Leu / Münzen und Medaillenhandlung Stuttgart, Zürich 1989, Nr. 989 (zuvor aus Sammlung Haller).
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Lot 2020
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1593, unsigniert, vermutlich Werkstatt V. Maler, auf den Ratsherrn und Kaufmann Martin Peller von Schoppershof (*1559 Radolfzell, †1629 Nürnberg) und die Grundsteinlegung des Pellerhauses. Das behelmte Familienwappen der Schoppershofer mit Helmzier//St. Martin auf dem Pferd teilt seinen Mantel mit einem Bettler. 33,00 mm; 14,58 g. Fischer/Maué -; Slg. Erlanger 1817.
RR Sehr attraktives Exemplar mit hübscher Patina, vorzüglich
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Lot 2021
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1598, unsigniert, auf die Wiederherstellung der Fleischbrücke. Gekröntes Reichswappen über den beiden Stadtwappen, dazwischen Zweige, unten Kartusche mit drei Zeilen Schrift//Ansicht der Brücke, darauf ein Pferdegespann und ein Bauer, der einen Ochsen zum Fleischhaus führt, unten auf der Pegnitz Boot mit zwei Fischern. 27,53 mm; 4,68 g. Fischer/Maué 47; Slg. Erlanger 995 (dort irrtümlich o. J.).
Prachtvolle Patina, vorzüglich-Stempelglanz

Die Fleischbrücke ist eine Steinbogenbrücke, die über die Pegnitz führt und die Bezirke St. Sebald und St. Lorenz miteinander verbindet. Sie zählt zu den bedeutendsten Brückenbauwerken der deutschen Spätrenaissance.
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Lot 2022
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Versilberter Messingjeton o. J. (geprägt 1601/1602), unsigniert, auf die Wiederherstellung der Fleischbrücke. Zweifeldiges Wappen von Nürnberg, umher in achteckigem Rahmen wabenförmig angeordnet, die Wappen der damaligen acht Ältesten des Rats//Ansicht der Brücke, unten auf der Pegnitz Boot mit einem Fischer. 27,33 mm; 4,25 g. Fischer/Maué 52; Slg. Erlanger 996.
Sehr schön
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Lot 2023
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Dreieckige Silbermedaille 1613, unsigniert, nach einem Entwurf Jakob Wolff d. J., auf die Grundsteinlegung zum Ausbau der Bastei am Ausgang der Stadt nach der Vorstadt Wöhrd am 26. Mai. Ansicht der Bastei aus der Vogelperspektive, in den Ecken Reichswappen und die zwei Nürnberger Stadtwappen//Graviert: M D / C X III / +, umher doppelter Linienkreis. 24,85 x 21,43 mm; 2,84 g. Fischer/Maué 73; Slg. Erlanger 1009.
RR Hübsche Patina, vorzüglich
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Lot 2024
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1619, von Chr. Maler, auf die Grundsteinlegung für einen weiteren Bauabschnitt des Nürnberger Rathauses am 5. April. Ansicht des Rathauses aus der Vogelperspektive, oben gekröntes Reichswappen zwischen den beiden Stadtwappen, unten Kartusche mit drei Zeilen Schrift//Geflügelter Genius mit ausgebreiteten Armen, umher Kranz aus sieben Patrizierwappen und dem Wappenschild des Baumeisters Eustachius Karl Holzschuher. 41,83 mm; 22,00 g. Fischer/Maué 89; Slg. Erlanger 1023.
Kl. Henkelspur, kl. Kratzer, dennoch attraktives Exemplar mit schöner Patina, sehr schön-vorzüglich
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Lot 2025
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1623, von Chr. Maler, auf die Erhebung der Altdorfer Akademie zur Universität. Gekrönter Doppeladler, auf der Brust der österreichische Schild, in den Klauen Zepter und Schwert sowie das nürnbergische Reichs- und Stadwappen//Doktorhut über aufgeschlagenem Buch, umher Wappenkranz mit den Wappen der damaligen sieben Ältesten des Rats, dazwischen Lorbeerzweige und Spruchbänder mit deren Initialen. 42,05 mm; 26,43 g. Fischer/Maué 91; Laverrenz 130; Slg. Erlanger 1630.
R Felder überarbeitet, sehr schön-vorzüglich
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Lot 2026
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1650, von J. Höhn dem Älteren, auf den Friedensexekutionshauptrezeß in Nürnberg im Juni 1650. Zwei aus Wolken kommende, ineinandergreifende Hände halten Merkurstab, oben strahlender Name Jehovas, unten Stadtansicht von Nürnberg//Ein aus Wolken kommender Arm hält drei miteinander verbundene Herzen über eine Krone, die mit Olivenzweigen besteckt ist, im Hintergrund Palmlandschaft. 48,82 mm; 33,32 g. Deth./Ord. 140; Fischer/Maué 111; Hildebrand I, S. 273, 34; Pax in Nummis 148; Slg. Erlanger 1041.
Felder min. bearbeitet, vorzüglich

Die Vorderseitenumschrift lautet: GERMANUM REDIVIVA REDIT CONCORDIA IN ORBEM ("In das Deutsche Reich kehrt die wiedergewonnene Eintracht zurück"). Die Umschrift der Rückseite lautet: CORDA MONARCHARUM QVÆ TRIA PACE LIGAT 1650 ("Die Eintracht, welche die drei Herzen der Herrscher zum Frieden verbindet").
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Lot 2027
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Klippenförmige Silbermedaille 1650, unsigniert, von G. Nürnberger, auf den Friedensexekutions­hauptrezeß in Nürnberg im Juni 1650. Zweifeldiges Wappen von Nürnberg mit Lorbeer- und Palmzweig über sieben Zeilen Schrift, in den Ecken je ein Rosenblüte//Zwei Hände über Erdhalbkugel nehmen aus einer von oben kommenden Hand aus Wolken einen Lorbeerkranz entgegen, in den Ecken je eine Rosenblüte. 30,89 x 30,16 mm; 7,14 g. Deth./Ord. 150; Fischer/Maué 115; Kellner vgl. 44; Slg. Erlanger 527; Slg. Montenuovo 827.
Herrliche Patina, vorzüglich
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Lot 2028
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Klippenförmige Silbermedaille 1650, unsigniert, zum Andenken an den Westfälischen Frieden und den damit ersehnten Friedenswunsch für die Kinder. Sogenannte Steckenreiterklippe. Mit doppelten Punkten auf der Vorderseite und GEDÄCHT-NUS auf der Rückseite. Fünf Zeilen Schrift, darüber gekrönter Doppeladler, auf der Brust Nürnberger Stadtwappen//Knabe mit Kappe reitet l. auf Steckenpferd, in der erhobenen Rechten eine Reitgerte, zu den Seiten die geteilte Jahreszahl 16 - 50. 23,16 x 23,17mm; 5,14 g. Deth./Ord. 148; Fischer/Maué 122; Pax in Nummis 156; Slg. Erlanger 537.
Hübsche Patina, vorzüglich-Stempelglanz

Diese Steckenreiterklippen wurden an Kinder verteilt. In Osnabrück findet noch heute das traditionsreiche Steckenpferdreiten zur Erinnerung an den Westfälischen Frieden statt.
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Lot 2029
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Klippenförmige Silbermedaille 1650, unsigniert, zum Andenken an den Westfälischen Frieden und den damit ersehnten Friedenswunsch für die Kinder. Sogenannte Steckenreiterklippe. Mit einfachen Punkten auf der Vorderseite und GEDACHT-NVS auf der Rückseite. Fünf Zeilen Schrift, darüber gekrönter Doppeladler, auf der Brust Nürnberger Stadtwappen//Knabe ohne Kappe reitet l. auf Steckenpferd, in der erhobenen Rechten eine Reitgerte, zu den Seiten die geteilte Jahreszahl 16 - 50. 21,25 x 21,43 mm; 2,67 g. Deth./Ord. 151; Fischer/Maué 123; Pax in Nummis 157; Slg. Erlanger 535.
Hübsche Patina, vorzüglich
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Lot 2030
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silberabschlag von den Stempeln der Dukatenklippe 1660, auf die Renovierung der Fürerschen Kapelle auf dem Moritzberg. 3,48 g. Fischer/Maué 129; Kellner -; Slg. Erlanger 579 (dieses Exemplar).
R Vorzüglich

Exemplar der Slg. Herbert J. Erlanger, Auktion Bank Leu / Münzen und Medaillenhandlung Stuttgart, Zürich 1989, Nr. 579 (aus Seaby, November 1937).
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Lot 2031
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1671, von Chr. Moller, auf das Stückschießen am 28. August. Landsknecht mit Zündrute in der Rechten steht v. v. an Kanone gelehnt, den Kopf nach r. gewandt, umher Pulverfaß, Kanonenkugeln und Ladeschaufel//Gekröntes Reichswappen zwischen den zwei Stadtwappen, unten Kartusche mit sechs Zeilen Schrift. 40,65 mm; 26,43 g. Fischer/Maué 134; Slg. Erlanger 1047.
RR Prachtexemplar.
Sehr attraktives Exemplar mit hübscher Patina, min. Kratzer, vorzüglich-Stempelglanz
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Lot 2032
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Ovale Silbermedaille 1693, von G. Hautsch, auf Paul Albrecht Rieter von Kornburg (*1634, †1704 war Ratsherr, Bürgermeister und Vorderster Losunger). Geharnsichtes Brustbild fast v. v. mit Halsbinde//Ansicht von Schloß Harrlach mit Weiher, Wirschaftsgebäuden und einer mit Türmen besetzten Mauer. Mit Randschrift: PIETATE AMORE RECTI AC CONSTANTIA (= Mit Frömmigkeit, Liebe zur Sittlichkeit und Beständigkeit). 38,31 x 43,92 mm; 28,64 g. Fischer/Maué 153; Slg. Erlanger 1835.
RR Prachtexemplar mit feiner Patina. Fast Stempelglanz
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Lot 2033
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1697, von G. F. Nürnberger und M. Brunner, auf die Bestätigung und Erweiterung der Privilegien der theologischen Fakultät der Universität Altdorf bei Nürnberg durch Kaiser Leopold I. Der Kaiser thront unter einem Baldachin und überreicht der vor ihm knienden Altorfina die Urkunde, oben Putto mit Buch und Doktorhut, r. Tisch mit drei weiteren Doktorhüten auf Büchern, den Privilegien anderer Fakultäten der Universität//Reichswappen und zwei Stadtwappen Nürnbergs, umher Band mit den Wappen der damaligen sechs Ältesten des Rats, das oben von einer aus Wolken kommenden Hand gehalten wird, unten im Vordergrund Stadtansicht von Nürnberg, im Hintergrund Stadtansicht von Altdorf. 42,26 mm; 30,14 g. Fischer/Maué 155; Laverrenz 133; Slg. Erlanger 1633.
Von großer Seltenheit. Prachtexemplar mit hübscher Patina. Vorzüglich-Stempelglanz
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Lot 2034
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1697, von G. Hautsch und G. F. Nürnberger, auf die Bestätigung und Erweiterung der Privilegien der theologischen Fakultät der Universität Altdorf bei Nürnberg durch Kaiser Leopold I. Der Kaiser sitzt als Apoll mit Lyra auf Armaturen nach l. und überreicht der vor ihm knienden Altorfina Urkunde und Doktorhut, im Hintergrund Stadtansicht von Altdorf//Gekröntes Reichswappen und die zwei Stadtwappen, umher Eichenkranz belegt mit den Wappen der damaligen sechs Ältesten des Rats. 42,19 mm; 30,21 g. Fischer/Maué 156; Laverrenz 132; Slg. Erlanger 1632 (dieses Exemplar).
Von großer Seltenheit. Sehr attraktives Exemplar mit hübscher Patina, vorzüglich

Exemplar der Slg. Herbert J. Erlanger, Auktion Bank Leu / Münzen und Medaillenhandlung Stuttgart, Zürich 1989, Nr. 1632.
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Lot 2035
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1697, von G. Hautsch und G. F. Nürnberger, auf die Erneuerung der Hallertorbrücke. Ansicht der zweibogigen Hallertorbrücke von Westen über die Pegnitz, davor lagert der Flußgott nach r. und entleert mit der Rechten eine Wasserurne, in der Linken Schilfrohr, oben drei gekrönte, und mit Bändern verbundene Wappenschilde, mit zwei Lorbeerzweigen geschmückt//Neun Zeilen Schrift, umher Lorbeerkranz mit den Wappen der damaligen sieben Ältesten des Rats. 35,31 mm; 15,95 g. Fischer/Maué 158; Slg. Erlanger 1058.
RR Sehr attraktives Exemplar mit feiner Tönung, kl. Fleck, vorzüglich-Stempelglanz
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Lot 2036
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1709, von G. W. Vestner, auf den Tod des Sigmund Elias Holzschuher am 20. September (*1647, †1709). Brustbild des Ratsherrn v. v. in Amtstracht mit ausladender Halskrause und zweireihiger Kette//Die Personifikation der Memoria mit Stab und Kranz hängt das Familien­wappen an eine Pyramide, l. im Hintergrund Schloß Thalheim. 44,25 mm; 29,57 g. Bernheimer 436; Fischer/Maué 180; Slg. Erlanger 1764 (dort in Bronze).
RR Prachtexemplar von schönster Erhaltung. Herrliche Patina, fast Stempelglanz
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Lot 2037
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1718, von M. Brunner und P. G. Nürnberger, auf die Renovierung und Wieder­herstellung der Egidienkirche. Zweigeteiltes Stadtwappen, umher Kranz mit den Wappen der damaligen sechs Ältesten des Rats//Ansicht der Egidienkirche. 35,70 mm; 14,74 g. Fischer/Maué 214; Slg. Erlanger 1086; Slg. Opitz 2737.
RR Feine Tönung, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Slg. Franz Seeger, Auktion Adolph Hess Nachf. 201, Frankfurt/Main 1930, Nr. 2733.
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Lot 2038
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1721, von P. P. Werner, auf die Weihe der Kirche und die bevorstehende Vollendung des Schlosses in Großgründlach. Brustbild des Bauherren Karl Christoph Pfinzing von Henfenfeld (*1680, †1739) in verzierter Jacke und umgelegtem Mantel r.//Ansicht des Schlosses und der Kirche St. Lorenz in Großgründlach. 48,92 mm; 45,08 g. Fischer/Maué 220; Slg. Erlanger -.
RR Feine Tönung, kl. Stempelfehler, winz. Kratzer, vorzüglich
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Lot 2039
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1722, von P. P. Werner, auf das Feuerwerk zum 100jährigen Jubiläum der Schieß­gesellschaft am 13. August. Fortuna und Virtus in einem Segelschiff, beladen mit Gewehren und Kanonen, auf dem Meer//Neun Zeilen Schrift, umher Lorbeerkranz. 43,65 mm; 23,85 g. Fischer/Maué 223; Slg. Erlanger 1091.
RR Attraktives Exemplar, vorzüglich
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Lot 2040
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Bronzemedaille 1722, von P. P. Werner, auf das Feuerwerk zum 100jährigen Jubiläum der Schießgesellschaft am 13. August. Ansicht des Feuerwerks, in der Mitte ein von einem Drachen gezogener, muschelförmiger Wagen mit Virtus und Fortuna, zu den Seiten Raketenstöcke mit jeweils einem Buchstaben, die zusammen die Devise VIRTVTE DVCE COMITE FORTVNA (= Mit der Tapferkeit als Führerin und dem Glück als Begleiterin) bilden, im Vordergrund ein Zelt und viele Zuschauer, die das Feuerwerk bestaunen//Neun Zeilen Schrift, umher Lorbeerkranz. 43,58 mm; 22,61 g. Fischer/Maué 224; Slg. Erlanger 1056.
Attraktives Exemplar mit feiner Patina, vorzüglich
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Lot 2041
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1723, von P. P. Werner und P. G. Nürnberger, auf die 100-Jahrfeier der Universität Altdorf. Ansicht der Universität mit Hauptgebäude und den beiden seitlichen Flügeln des Kollegiengebäudes, im Innenhof Springbrunnen, oben mit einem Band verbunden das gekrönte Reichswappen und die beiden Stadtwappen sowie die Patrizierwappen der vier Kuratoren//Fünf Zeilen Schrift, umher Lorbeerkranz. 55,23 mm; 44,33 g. Fischer/Maué 226; Slg. Erlanger 1638 (dieses Exemplar).
RR Prachtexemplar mit feiner Tönung. Winz. Randfehler, vorzüglich +

Exemplar der Slg. Herbert J. Erlanger, Auktion Bank Leu / Münzen und Medaillenhandlung Stuttgart, Zürich 1989, Nr. 1638.
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Lot 2042
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1723, von P. G. Nürnberger, auf die 100-Jahrfeier der Universität Altdorf. Reichs­wappen und die zwei Stadtwappen mit Lorbeerkranz verbunden, umher Lorbeerkranz belegt mit den Wappen der damaligen sieben Ältesten des Rats, darüber strahlendes Dreieck (Symbol der Dreifaltigkeit)//In einem Tempel mit vier Säulen steht der Genius des Magistrats mit Stab und bekränzt den vor ihm sitzenden Apoll mit Lyra. 43,31 mm; 29,75 g. Fischer/Maué 227; Laverrenz 138; Slg. Erlanger 1640 (dieses Exemplar).
RR Prachtexemplar von schönster Erhaltung. Herrliche Patina, fast Stempelglanz

Exemplar der Slg. Herbert J. Erlanger, Auktion Bank Leu / Münzen und Medaillenhandlung Stuttgart, Zürich 1989, Nr. 1640.
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Lot 2043
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Goldmedaille zu einem Dukaten 1730, unsigniert, vermutlich von P. P. Werner, auf die 200-Jahrfeier der Übergabe der Augsburger Konfession. 3,44 g. Zweifeldiges Wappen von Nürnberg in reich verzierter Kartusche, mit Lorbeer- und Palmzweigen besteckt//Vier Zeilen Schrift, umher Palm- und Lorbeerzweig. Fischer/Maué 241; Slg. Erlanger 1102 (dieses Exemplar); Slg. Opitz 2883; Slg. Whiting -.
GOLD. Von großer Seltenheit. Prachtexemplar. Fast Stempelglanz

Exemplar der Slg. Herbert J. Erlanger, Auktion Bank Leu / Münzen und Medaillenhandlung Stuttgart, Zürich 1989, Nr. 1102 (aus Robert Ball Nachf., Berlin, Juli 1937).
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Lot 2044
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille o. J. (1739), von P. P. Werner, auf die 100-Jahrfeier der Elisabeth Krauß-Stiftung. Brust­bild der Stifterin r. mit Pelzhaube und großer Halskrause//Die personifizierte Barmherzigkeit sitzt nach l. und verteilt Brot an ein nur leicht bekleidetes Kind, im Hintergrund ein weiteres Kind mit einem Buch unter dem Arm. 43,20 mm; 29,76 g. Fischer/Maué 251; Slg. Erlanger 1788.
Min. Kratzer und kl. Randfehler, sehr schön-vorzüglich

Elisabeth Krauß, die Witwe des Kaufmanns Konrad Krauß aus Kitzingen, vermachte nach dem Tode ihrer drei Kinder ihr Vermögen von 127.175 Gulden einer sozialen Stiftung. Diese richtete Waisenhäuser ein, förderte Schulen und vergab vierjährige Stipendien.
Die vorliegende Medaille wurde bei der Feier zum 100jährigen Jubiläum der Krauss'schen Stiftung an alle anwesenden "hohen und übrigen Gäste" überreicht.
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Lot 2045
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille o. J. (1739), von P. P. Werner (?) und P. G. Nürnberger, auf die 100-Jahrfeier der Elisabeth Krauß-Stiftung. Brustbild der Stifterin l. mit Pelzhaube und großer Halskrause//Vier Zeilen Schrift, umher Lorbeerkranz. 21,86 mm; 1,83 g. Fischer/Maué 252; Slg. Erlanger 1789.
Feine Patina, vorzüglich


Die vorliegende Medaille wurde bei der Feier zum 100jährigen Jubiläum der Krauß'schen Stiftung an Findelkinder verteilt.
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Lot 2046
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1739, von P. P. Werner, auf den 100. Jahrestag der Hans Eiser-Stiftung. Brustbild Eisers fast v. v. in verzierter Jacke und mit großer Halskrause//Springbrunnen, vorn verziert mit dem Familienwappen mit Helmdecke und Helmzier, zu den Seiten trinken ein junger Student und ein älterer Mann mit Krückstock aus dem Brunnen. 44,09 mm; 29,74 g. Fischer/Maué 253; Slg. Erlanger 1727.
RR Kl. Kratzer, vorzüglich +

In seinem Testament legte der Zuckerbäcker und Kaufmann Hans Eiser (*1565, †1638) fest, daß aus seinem Vermögen eine Stiftung errichtet werden sollte. Jeweils am Johannistag sollte Geld an arme Bürger, die zuvor in der Lorenzkirche die Predigt hörten, ausgezahlt werden. Desweiteren spendete er jedes Jahr sechs Stipendien an Studenten. Hans Eiser war duch seine Beteiligung an der Steyrischen Stahlhandelsgesellschadt einer der reichsten Kaufleute von Nürnberg.
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Lot 2047
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille o. J. (1739), von P. P. Werner, auf den 100. Jahrestag der Hans Eiser-Stiftung. Brustbild Eisers r. in verzierter Jacke und mit großer Halskrause//Familienwappen mit Helmdecke und Helmzier. 27,29 mm; 3,10 g. Fischer/Maué 254; Slg. Erlanger 1731.
Feine Tönung, vorzüglich-Stempelglanz
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Lot 2048
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1744, unsigniert, von A. Vestner (?), auf die 100-Jahrfeier des Pegnesischen Blumenordens am 16. Oktober. Ansicht des Poetenwäldchens mit Bäumen am Ufer der Pegnitz, im Vordergrund zwei Schäfer mit Schafherde, im Hintergrund Stadtansicht von Nürnberg, oben schwebende Fama mit Posaune und Kranz in Wolken//Gebundener Blumenkranz. 44,25 mm; 29,54 g. Bernheimer -; Fischer/Maué 265; Slg. Erlanger 1125 (dieses Exemplar, dort als Stempelschneider P. P. Werner angegeben).
Von großer Seltenheit.
Sehr attraktives Exemplar mit feiner Patina, winz. Stiftsloch, min. Kratzer, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Slg. Herbert J. Erlanger, Auktion Bank Leu / Münzen und Medaillenhandlung Stuttgart, Zürich 1989, Nr. 1125 (zuvor aus Sammlung Haller).
Der Pegnesische Blumenorden wurde 1644 als Nürnberger Sprachgesellschaft von Georg Philipp Harsdörffer und Johann Klaj gegründet. Er setzte sich zum Ziel die deutsche Sprache und die Dichtkunst zu verbessern. Der literarische Verein besteht bis heute.
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Lot 2049
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Silbermedaille 1748, von A. R. Werner, auf Johann Georg Haller von Hallerstein (*1685, †1763, Losungsrat in Nürnberg). Geharnischtes Brustbild r. mit umgelegtem Mantel//Vierfeldiges Familienwappen mit Helmzier. 44,01 mm; 29,18 g. Slg. Erlanger 1759.
R Kabinettstück von feinster Erhaltung. Feine Tönung, fast Stempelglanz
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Lot 2050
MEDAILLEN DER REICHSSTADT NÜRNBERG  

Bronzemedaille 1750, von J. L. Oexlein, auf die Goldene Hochzeit des Nürnberger Gerichtsschreibers Jodoco Lazaro König und seiner Gemahlin Barbara Johanna Bruno, gestiftet von ihrem Sohn G. G. König. Die geflügelte Zeit mit Sense sitzt nach r. hinter einem Stein mit dem Lebensalter der Eheleute als Aufschrift, in der erhobenen Linken Schlangenring mit dem Buchstaben L (= 50), ihm gegenüber die kindliche Liebe mit Flamme auf dem Kopf und einem Storch zu ihren Füßen, mit der Rechten schüttet sie Weihrauch auf einen flammenden Altar, im Hintergrund Palme mit den beiden Familienwappen, oben strahlendes Gottesauge//16 Zeilen Schrift. 35,34 mm; 14,14 g. Slg. Erlanger 1651 (dort in Gold).
R Vorzüglich
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