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Online Catalogue (Current Auction)

 
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Auction 371  -  23.06.2022 10:00
Coins and medals from the Medieval and Modern Times
a. o. special collection Venezuela

Page 1 of 13 (638 Lots total)
Lot 2633
AACHEN. STADT.  
Reichstaler 1571, mit Titel Maximilians II. 29,13 g. Dav. 8904; Menadier 144 c.
Kl. Schrötlingsfehler am Rand, sehr schön +

Exemplar der Auktion H. D. Rauch 97, Wien 2015, Nr. 1158.
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Lot 2634
AACHEN. STADT.  
Kipper-6 Mark 1620. 5,10 g. Menadier 188 b.
Prägeschwäche, sehr schön.
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Lot 2635
AACHEN. STADT.  
4 Mark 1648, mit Titel Ferdinands III. 2,74 g. Menadier 220 var.
Kl. Schrötlingsfehler am Rand, sehr schön.
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Lot 2636
ANHALT. ANHALT-ZERBST, FÜRSTENTUM. Carl Wilhelm, 1667-1718
Groschen 1667, Zerbst, auf den Tod seines Vaters Johann. 2,24 g. Mann 240 a.
Von großer Seltenheit. Feine Patina, sehr schön.
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Lot 2637
ANHALT. ANHALT-ZERBST, FÜRSTENTUM. Carl Wilhelm, 1667-1718
Silbermedaille 1701, von Chr. Wermuth, auf die Jahrhundertwende. Geharnischtes Brustbild r. umge­legtem Mantel und Löwenmaske am Oberarm//Auf seinen Hintertatzen l. sitzender Bär, im Hintergrund Bäume, r. Säulenpostament mit MDCCI, darauf steht das 15feldige Wappen von Anhalt. 51,82 mm; 72,74 g. Mann 268 a; Wohlfahrt 01 006 var.
RR Attraktives Exemplar mit feiner Patina, vorzüglich.
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Lot 2638
ANHALT. ANHALT-ZERBST, FÜRSTENTUM. Carl Wilhelm, 1667-1718
Silbermedaille 1717, von Chr. Wermuth, auf die 200-Jahrfeier der Reformation. Geharnischtes Brustbild r. mit Löwenkopfschulter und umgelegtem Mantel//Darstellung des neuen Jerusalems unter strahlendem Namen Jehovas. Mit Randschrift. 52,22 mm; 58,22 g. Mann 273; Slg. Opitz 2457; Slg. Whiting 152; Wohlfahrt 17 014.
Hervorragendes Porträt. Hübsche Patina, vorzüglich

Exemplar der Slg. Dr. Rainer Opitz, Auktion Fritz Rudolf Künker 297, Osnabrück 2017, Nr. 3226.
Auf dieser Medaille sind drei Chronogramme zu finden: In der Rückseitenumschrift (1717), im Abschnitt der Rückseite (1517) und in der Randschrift (1717).
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Lot 2639
ANHALT. ANHALT-ZERBST, FÜRSTENTUM. Friedrich August, 1747-1798
8 Gute Groschen 1758, Rethwisch. 6,21 g. Mann 364.
Selten in dieser Erhaltung. Sehr schön-vorzüglich

Dieses Exemplar ist eine Kriegsprägung aus der Zeit des Siebenjährigen Krieges (1756-1763). Fürst Friedrich August pachtete zu diesem Zweck von Herzog Friedrich Carl von Holstein-Plön 1761 die Münzstätte in der ehemaligen Schloßkirche von Rethwisch. Doch entwickelte sich der Betrieb zu einem Verlustgeschäft, nachdem mehrere große Transporte von Preußen konfisziert worden waren. So endete die anhaltische Kriegsprägung in Rethwisch bereits Ende Februar 1762.
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Lot 2640
ANHALT. ANHALT-KÖTHEN, FÜRSTENTUM, SEIT 1807 HERZOGTUM. Ludwig der Ältere, 1603-1650
Reichstaler 1650, Eisleben, auf seinen Tod. 28,18 g. Dav. 6020; Mann 444 b.
RR Sehr schön

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 165, Osnabrück 2010, Nr. 1487 und der Slg. Heinz Thormann, Auktion Fritz Rudolf Künker 320, Osnabrück 2019, Nr. 4966.
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Lot 2641
ANHALT. ANHALT-KÖTHEN, FÜRSTENTUM, SEIT 1807 HERZOGTUM. Leopold, unter Vormundschaft seiner Mutter Gisela Agnes, 1704-1715
Silbermedaille 1704, von Chr. Wermuth, auf den Tod seines Vaters Emanuel Lebrecht. Geharnischtes Brustbild Emanuel Lebrechts r. mit umgelegtem Mantel//Ein Adler verläßt seinen Horst mit vier Jungen auf Felsen im Meer und fliegt zur Sonne auf. 43,68 mm; 28,57 g. Mann 471; Wohlfahrt 04 010.
RR Attraktives Exemplar mit hübscher Patina, min. Sammlerpunze im Rand, fast vorzüglich

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 263, Osnabrück 2015, Nr. 564.
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Lot 2642
ANHALT. ANHALT-KÖTHEN, FÜRSTENTUM, SEIT 1807 HERZOGTUM. Leopold, unter Vormundschaft seiner Mutter Gisela Agnes, 1704-1715
Silbermedaille 1709, von Chr. Wermuth, auf die Erben seiner Mutter Gisela Agnes. Brustbild von Gisela Agnes r. mit umgelegtem Mantel//Himmelsglobus mit dem Sternbild des kleinen Bären, das Wappentier von Anhalt. 43,70 mm; 29,53 g. Mann 477; Wohlfahrt 09 012.
Äußerst selten, besonders in dieser Erhaltung. Sehr attraktives Exemplar mit
herrlicher Patina, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 263, Osnabrück 2015, Nr. 565.
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Lot 2643
ANHALT. ANHALT-KÖTHEN, FÜRSTENTUM, SEIT 1807 HERZOGTUM. Leopold, 1715-1728
Silbermedaille 1726, unsigniert, auf den Tod seiner Schwester Eleonore Wilhelmine, Gemahlin des Herzogs Ernst August I. von Sachsen-Weimar, am 30. August. Die Hüftbilder des Paares einander gegenüber, die Herzogin greift nach einem aus Wolken kommenden Strahl//Christus am Kreuz, am Boden kniet eine weibliche Gestalt, die auf fünf säulenartige Grabdenkmäler zeigt, dahinter ein großes Denkmal, l. weitere pyramidenartige Grabsteine mit dem Lamm Gottes, oben l. ein Hirte mit Schafherde, der auf den strahlenden Name Jehovas zugeht, oben r. ein Turm, der im Gewitter einstürzt. 43,55 mm; 32,32 g. Mann 487.
RR Feine Patina, vorzüglich

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 242, Osnabrück 2013, Nr. 3353 und der Auktion Fritz Rudolf Künker 322, Osnabrück 2019, Nr. 144.
In erster Ehe heiratete Eleonore Wilhelmine am 15. Februar 1714 Prinz Friedrich Erdmann von Sachsen- Merseburg. Dieser starb jedoch schon vierzehn Wochen nach der Eheschließung.
Am 24. Januar 1716 vermählte sie sich mit Herzog Ernst August I. von Sachsen-Weimar. Die zehnjährige Ehe wurde als sehr glücklich beschrieben und es gingen daraus sieben Kinder hervor. Tief getroffen vom frühen Tod seiner Gemahlin, verließ Herzog Ernst August I. Weimar und tätigte viele Reisen.
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Lot 2644
ANHALT. ANHALT-KÖTHEN, FÜRSTENTUM, SEIT 1807 HERZOGTUM. August Ludwig, 1728-1755
Speciestaler 1747, Stolberg. 26,20 g. Dav. 1909; Mann 493.
Feine Patina, vorzüglich.
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Lot 2645
ANHALT. ANHALT-KÖTHEN, FÜRSTENTUM, SEIT 1807 HERZOGTUM. Heinrich, 1830-1847
Vereinsdoppeltaler 1840. 37,09 g. AKS 20; Dav. 507; Kahnt 8; Thun 7.
R Nur 3.100 Exemplare geprägt. Vorzüglich.
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Lot 2646
ANHALT. ANHALT-BERNBURG, FÜRSTENTUM, SEIT 1806 HERZOGTUM. Friedrich Albrecht, 1765-1796
Konv.-Taler 1796, Silberhütte. 27,73 g. Dav. 1906; J. 36; Mann 699.
Sehr schön-vorzüglich.
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Lot 2647
ANHALT. ANHALT-BERNBURG, FÜRSTENTUM, SEIT 1806 HERZOGTUM. Alexius Friedrich Christian, 1796-1834
Konv.-Taler 1806. 27,81 g. AKS 2; Dav. 501; Kahnt 2; Thun 1.
Selten in dieser Erhaltung. Min. justiert, vorzüglich

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 232, Osnabrück 2013, Nr. 365.
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Lot 2648
ANHALT. ANHALT-BERNBURG, FÜRSTENTUM, SEIT 1806 HERZOGTUM. Alexander Carl, 1834-1863
Vereinsdoppeltaler 1845. 37,06 g. AKS 13; Dav. 503; Kahnt 7; Thun 4.
Hübsche Patina, vorzüglich-Stempelglanz.
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Lot 2649
ANHALT. ANHALT-HARZGERODE, FÜRSTENTUM. Wilhelm, 1670-1709
Silbermedaille 1694, von S. Grillet, auf den Besuch der Silbergrube Elisabeth Albertine. Geharnischtes Brustbild r. mit umgelegtem Mantel//Grubenaufriß unter strahlender Sonne, in der Mitte Schacht mit Fahrt, dort wird an einem Seil ein Lehnsessel mit fürstlicher Person befördert; unten und rechts der Fürst und sein Gefolge in Hofgarderobe, darüber und links Bergleute bei der Arbeit. 62,97 mm; 86,79 g. Mann 843; Müseler 1.3/2; Preussag Collection, Part II, Auktion London Coin Galleries/Künker 2, London 2016, Nr. 1009.
R Felder poliert, sonst sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Auktion Schweizerischer Bankverein 24, Basel 1990, Nr. 340 und der Bergbausammlung Hermann Brede, Auktion Fritz Rudolf Künker 305, Osnabrück 2018, Nr. 2930.
Die Medaille ist von der 1687 von A. Karlsteen geschaffenen Medaille auf den Besuch des schwedischen Königs Karls XI. im Bergwerk von Sala inspiriert. Im Unterschied zum schwedischen Vorbild ist hier die Darstellung unter Tage samt den bergmännischen Tätigkeiten im Berg - nicht zuletzt durch Damenbegleitung und prachtvolle Garderobe - mehr zum Bühnenbild und zur Kulisse eines höfischen Festes geraten.
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Lot 2650
ANHALT. ANHALT-HARZGERODE, FÜRSTENTUM. Wilhelm, 1670-1709
Reichstaler 1694. Ausbeute der neuen anhaltischen Bergwerke. 28,97 g. Dav. 6013; Mann 830; Müseler 1.3/3.
RR Felder geglättet, kl. Schrötlingsfehler, sehr schön

Die Vereinbarung des Leipziger Münzfußes 1690, der einen höheren Schlagschatz als der Zinnaische Münzfuß von 1667 erwarten ließ, veranlaßte den Fürsten Wilhelm, den Bergbau in Harzgerode zu reaktivieren. Auf diesen Anlaß wurde 1693 auch eine Silbermedaille geprägt. Die Prägung dieser Medaille sowie einer in geringer Auflage geprägten Serie repräsentativer Münzen, die mit dem hier zur Versteigerung kommenden Jahrgang seinen Anfang nimmt, ist ein Teil des Werbeprogramms der holländischen Pächter der Harzgeroder Gruben, die weitere Investoren und Anteilseigner suchten. Dies wird auch durch die Aufschrift der Rückseite unseres Talers deutlich, die Gewicht und Feingehalt betont. Auf dem vorliegenden Stück ist am Armabschnitt des Fürsten die Signatur "E" und am Ende der Rückseitenumschrift eine Eichel zu sehen. Theodor Stenzel vermutete 1876 einen Münzmeister namens Eichel oder Eichler. Jens Heckl nahm dagegen in seiner anhaltischen Geldgeschichte von 1999, der die obigen Angaben verdankt werden, den Eisenschneider Wilhelm Erbe an.
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Lot 2651
ANHALT. ANHALT-HARZGERODE, FÜRSTENTUM. Wilhelm, 1670-1709
Silbermedaille 1695, von Eichler, auf die Verleihung des dänischen Elefantenordens. Brustbild r. mit umgelegtem Mantel und der Kette des Elefantenordens//Elefant in Landschaft, mit Turm und Führer, darüber Schriftband. 52,53 mm; 57,39 g. Mann 844.
Von großer Seltenheit. Attraktives Exemplar mit feiner Patina, vorzüglich

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 293, Osnabrück 2017, Nr. 97.
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Lot 2652
ANHALT. ANHALT-SCHAUMBURG, FÜRSTENTUM. Carl Ludwig, 1772-1806
Konv.-Taler 1774, Frankfurt. Ausbeute des Holzappeler Bergwerks. 23,39 g. Dav. 1907; Mann 846; Müseler 1.4/1.
Hübsche Patina, vorzüglich.
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Lot 2653
ANHALT. ANHALT-DESSAU, FÜRSTENTUM, SEIT 1806 HERZOGTUM. Johann Georg II., 1660-1693
Silbermedaille 1676, mit Signatur HR, auf die Einweihung der evangelischen Kirche in Oranienbaum am 17. Oktober. 15 Zeilen Schrift//Flammendes Weihrauchgefäß steht auf einem Tisch mit Tischdecke, oben in den Rauchwolken Gottesauge. 55,43 mm; 54,76 g. Mann 893; Slg. Opitz 2318 (dieses Exemplar, dort irrtümlich unter 1674 aufgeführt).
Von allergrößter Seltenheit. Prachtvolle Patina, kl. Stempelfehler am Rand, vorzüglich

Exemplar der Slg. Ernst Otto Horn, Teil 2, Auktion Fritz Rudolf Künker 258, Berlin 2015, Nr. 6 und der Slg. Dr. Rainer Opitz, Auktion Fritz Rudolf Künker 297, Osnabrück 2017, Nr. 3227.
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Lot 2654
ANHALT. ANHALT-DESSAU, FÜRSTENTUM, SEIT 1806 HERZOGTUM. Leopold Friedrich, 1817-1871
Vereinsdoppeltaler 1846. 37,06 g. AKS 29; Dav. 508; Kahnt 12; Thun 8.
Vorzüglich.
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Lot 2655
AUGSBURG. BISTUM. Konrad von Hirscheck, 1150-1157
Denar, Augsburg. 0,70 g. Bischof steht v. v. mit erhobener Rechten und Krummstab//Büste des Heiligen Ulrich zwischen zwei Türmen über Mauer mit Tor, im Torbogen Kopf. Slg. Bonhoff 1883; Steinhilber 40.
Feine Tönung, in Teilen schwach ausgeprägt, sehr schön +.
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Lot 2656
AUGSBURG. STADT.  
Reichstaler 1632, geprägt unter schwedischer Besetzung durch Gustav II. Adolf. 28,89 g. Ahlström 8; Dav. 4543; Forster 240; Vetterle 1632.7.
Hübsche Patina, vorzüglich.
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Lot 2657
AUGSBURG. STADT.  
Reichstaler 1632, geprägt unter schwedischer Besetzung durch Gustav II. Adolf. 28,96 g. Ahlström 8; Dav. 4543; Forster 240; Vetterle 1632.7.
Hübsche Patina, sehr schön-vorzüglich.
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Lot 2658
AUGSBURG. STADT.  
Reichstaler 1640, mit Titel Ferdinands III. 29,09 g. Dav. 5039; Forster 280; Vetterle 1640.2.
Prachtexemplar. Hübsche Patina, fast Stempelglanz.
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Lot 2659
AUGSBURG. STADT.  
Silbermedaille 1683, von Chr. J. Leherr, auf die Belagerung und den Entsatz von Wien. Herkules mit umgelegtem Löwenfell steht nach r. in Landschaft und bekämpft die siebenköpfige Hydra mit einer Keule, r. steht Jonas und bekämpft sie mit einer Fackel//14 Zeilen Schrift, unten Stadtpyr zwischen F - C. 46,38 mm; 36,87 g. Forster 57; Hirsch 32; Slg. Montenuovo 923.
RR Attraktives Exemplar mit hübscher Patina, fast vorzüglich

Exemplar der Auktion Meister & Sonntag 12, Stuttgart 2011, Nr. 753.
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Lot 2660
AUGSBURG. STADT.  
Reichstaler 1740, mit Titel Karls VI. 29,27 g. Stadtpyr auf Postament, im Vordergrund Füllhorn und Kartusche mit der römischen Jahreszahl MDCCXL und dem Münzzeichen zwei Hufeisen (Johann Christian Holeisen, Münzmeister in Augsburg, 1727-1771), l. der Flußgott Lech mit Quellurne und Ruder, r. die Flußgöttinnen Wertach und Singold mit Quellurnen, im Hintergrund die Stadtansicht von Augsburg//Geharnischtes Brustbild des Kaisers r. mit Lorbeerkranz, umgelegtem Mantel und der Kette des Ordens vom Goldenen Vlies, darunter Taube und die Signatur IT (Stempelschneider Jonas Thiébaud). Dav. 1921; Forster 521; Vetterle 1740.3.
Sehr selten, besonders in dieser Erhaltung. Prachtexemplar.
Herrliche Patina, vorzüglich-Stempelglanz

Die Stempel zu dem vorliegenden Reichstaler schnitt Jonas Thiébaud (1695-1769). Der Schweizer Stempel­schneider wurde von 1710 bis 1714 von Dassier in Genf ausgebildet. Danach arbeitete er für Appenzell, Bern, Hohenzollern, Luzern, Montfort, St. Gallen und Württemberg. Im Jahr 1740 wurde er von der Augsburger Münze angestellt und schnitt die Stempel zu zahlreichen repräsentativen Münzen und Medaillen der Stadt Augsburg, aber auch fremder Prägeherren, die der Augsburger Münzstätte Prägeaufträge erteilten. Das vorliegende Stück gehört damit zu den ersten Arbeiten, die Thiébaud in Augsburg ausführte.
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Lot 2661
AUGSBURG. STADT.  
Reichstaler 1744, mit Titel Karls VII. 29,23 g. Dav. 1924; Forster 543; Vetterle 1744.4.
Feine Patina, vorzüglich-Stempelglanz.

ERRATUM: In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS 63 (5789313-003).
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Lot 2662
AUGSBURG. STADT.  
Reichstaler 1745, mit Titel von Franz I. 29,25 g. Dav. 1925; Forster 555 leicht var.; Vetterle 1745.11.
Feine Patina, winz. Kratzer, vorzüglich-Stempelglanz.
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Lot 2663
AUGSBURG. STADT.  
Reichstaler 1745, mit Titel von Franz I. 29,17 g. Dav. 1925; Forster 555 leicht var.; Vetterle 1745.11.
Feine Patina, Felder leicht geglättet, sehr schön-vorzüglich.
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Lot 2664
BADEN. BADEN-BADEN, MARKGRAFSCHAFT. Ludwig Wilhelm, 1677-1707
Silbermedaille 1693, von P. H. Müller, gefertigt im Auftrag von F. Kleinert, auf den Feldzug der vom Markgrafen geführten kaiserlichen Reichsarmee am Oberrhein. Geharnischtes Brustbild r.//Der Feldherr steht fast v. v. in antiker Rüstung und richtet seinen rechten Arm zur Sonne empor, hinter ihm eine weibliche Gestalt, die ihn bekränzt, l. der personifizierte Rhein mit gefesselten Füßen. Mit Randschrift. 49,39 mm; 44,30 g. Forster 684; Wielandt/Zeitz 44.
Hübsche Patina, winz. Randfehler, fast vorzüglich

Die von Frankreich dem Reich zugefügten Niederlagen im Pfälzischen Erbfolgekrieg veranlassten Kaiser Leopold I., seinen im Kampf gegen die Türken so erfolgreichen Generalfeldmarschall Ludwig Wilhelm von Baden als Oberbefehlshaber der Reichsarmee zum westlichen Kriegsschauplatz an den Rhein zu beordern. Dem Feldherrn gelang es in der Tat, hier den Vormarsch der Truppen des Sonnenkönigs Ludwigs XIV. bis zum Ende des Krieges zu stoppen.
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Lot 2665
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Friedrich V., 1622-1659
Reichstaler 1624, Pforzheim. 28,21 g. Dav. 6048; Wielandt 471.
Sehr schön.
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Lot 2666
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Friedrich V., 1622-1659
Reichstaler 1627, Pforzheim. 28,49 g. Dav. 6052; Wielandt 487.
RR Sehr schön.
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Lot 2667
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852
Kronentaler 1832. Münzbesuch. 29,45 g. AKS 83; Dav. 520; Kahnt 24; Thun 20.
Min. berieben, fast vorzüglich

Am 29. Februar 1832 besuchte die gesamte großherzogliche Familie die Karlsruher Münzstätte: Großherzog Leopold und seine Gemahlin Sophie (von Holstein-Gottorp, Tochter des schwedischen Königs Gustav IV. Adolf) sowie deren Kinder Alexandrine (*1820), Ludwig (*1824), Friedrich (*1826, der spätere Großherzog) und Wilhelm (*1829).
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Lot 2668
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852
Kronentaler 1833. 29,50 g. Mit Punkt nach BADEN und mit Stern unter der Jahreszahl. AKS 79; Dav. 519; Kahnt 23 e; Thun 19.
Prachtexemplar. Fast Stempelglanz.
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Lot 2669
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852
Kronentaler 1834. Ausbeute. 29,61 g. AKS 84; Dav. 521; Kahnt 25; Thun 21.
Prachtexemplar. Feine Tönung, fast Stempelglanz.
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Lot 2670
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852
Kronentaler 1836. Ausbeute. 29,24 g. AKS 85; Dav. 522; Kahnt 26; Thun 22.
Fast vorzüglich.
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Lot 2671
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852
Kronentaler 1836. Zu Ihrer Völker Heil. 29,52 g. AKS 87; Dav. 523; Kahnt 28; Thun 23.
Prachtexemplar. Attraktives Exemplar mit feiner Patina, winz. Kratzer, Stempelglanz.
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Lot 2672
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Karl Leopold Friedrich, 1830-1852
Vereinsdoppeltaler 1845. 37,06 g. AKS 89; Dav. 526; Kahnt 32; Thun 26.
Vorzüglich.
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Lot 2673
BADEN. BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM. Friedrich I., 1852-1856-1907
Vereinsdoppeltaler 1854. Prinz und Regent. 37,13 g. AKS 114; Dav. 528; Kahnt 34; Thun 28.
Prachtexemplar. Ausdrucksvolle Patina, fast Stempelglanz

Nach dem Tod seines Vaters, Großherzog Leopold, am 24. April 1852 übernahm Friedrich die Regentschaft für seinen zwei Jahre älteren Bruder Ludwig, der als geisteskrank und regierungsunfähig galt. Im Jahr 1856 nahm Friedrich den Titel Großherzog an.
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Lot 2674
BAMBERG. BISTUM. Johann Philipp Anton von Frankenstein, 1746-1753
Reichstaler 1750, Nürnberg. 29,10 g. Dav. 1937; Krug 405.
Prachtexemplar. Herrliche Patina, vorzüglich-Stempelglanz/Stempelglanz.
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Lot 2675
BAMBERG. BISTUM. Franz Ludwig von Erthal, 1779-1795
Konv.-Taler 1795, Nürnberg. Kontribution. Dav. 1939; Krug 427. In US-Plastikholder der PCGS mit der Bewertung MS 63 (38783093).
Prachtexemplar. Vorzüglich-Stempelglanz.
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Lot 2676
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Albert V., der Großmütige, 1550-1579
Guldentaler (60 Kreuzer) 1562, München, mit Titel Ferdinands I. 24,12 g. Dav. - (zu 5, Jahrgang fehlt); Hahn - (zu 47, Jahrgang fehlt).
Von großer Seltenheit. Kl. Prägeschwäche, sehr schön

Nachdem der schwere Taler zu 72 Kreuzern nach der Augsburger Reichsmünzordnung von 1551 kaum zur Ausprägung gelangt war, beschloß man mit der 3., ebenfalls in Augsburg erlassenen Reichsmünzordnung vom 19. August 1559 die Ausgabe von Guldentalern zu 60 Kreuzern sowie von halben Guldentalern zu 30 Kreuzern. Dieses neue Nominal entsprach der schon seit längerem bestehenden Rechnungswährung (1 Rechnungsgulden = 60 Kreuzer). Die Vorschriften der Augsburger Münzordnung von 1551 hinsichtlich der Gestaltung mit einer Reichsseite (Doppeladler, Reichsapfel mit Wertzahl und Kaisertitulatur) und einer Landesseite wurden beibehalten.
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Lot 2677
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Albert V., der Großmütige, 1550-1579
Guldentaler (60 Kreuzer) 1576, München, mit Titel Maximilians II. 23,53 g. Dav. 8; Hahn 48.
Von großer Seltenheit. Kl. Schrötlingsfehler, korrodiert, sehr schön.
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Lot 2678
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Maximilian I., 1598-1651
Kipper-48 Kreuzer (Zwölfbätzner) o. J. (1621-1623), München. 12,76 g. Hahn 74; Slg. Kraaz 133 leicht var.
R Feine Tönung, Zainende, sehr schön.
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Lot 2679
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Maximilian I., 1598-1651
Kipper-60 Kreuzer (Gulden) 1621, München. 11,50 g. Hahn 75; Slg. Kraaz -.
RR Sehr schön.
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Lot 2680
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Maximilian I., 1598-1651
Kipper-60 Kreuzer (Gulden) o. J. (1621), München. 13,23 g. Hahn 76; Slg. Kraaz -.
Von großer Seltenheit. Hübsche Tönung, winz. Sammlerpunze, sehr schön-vorzüglich.
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Lot 2681
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Maximilian I., 1598-1651
Ovale geprägte, vergoldete Silbermedaille o. J. (1623), von Chr. Maler. Geharnischtes Brustbild r. mit umgelegter Kette des Ordens vom Goldenen Vlies//Schwert und Lorbeerzweig gekreuzt und durch einen Myrtenkranz gesteckt. 30,27 x 35,92 mm; 9,38 g. Habich II, 1, 2851; Witt. 781 leicht var.
RR Mit dem üblichen Stempelfehler, kl. Druckstellen, Henkelspur, sehr schön

Exemplar der Spezialsammlung Bayern und das Haus Wittelsbach, Auktion Fritz Rudolf Künker 108, Osnabrück 2006, Nr. 57.
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Lot 2682
BAYERN. HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH. Maximilian I., 1598-1651
Reichstaler 1625, München. 28,71 g. Dav. 6071 A; Hahn 109.
Selten in dieser Erhaltung. Prachtexemplar. Feine Patina, Stempelglanz

Aus einer Spezialsammlung Dreißigjähriger Krieg.
Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 95, Osnabrück 2004, Nr. 3283.
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