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Online Catalogue (Current Auction)

 
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Auction 350 - part 3  -  01.07.2021 10:00
German Coins after 1871

Page 1 of 14 (655 Lots total)
Lot 1514
SALM. SALM-KIRBURG, GRAFSCHAFT. Otto, 1548-1607.  

1/4 Reichstaler 1596, Kirn, mit Titel Rudolfs II. 6,60 g. Münzmeister Philipp Zinkgraf. Joseph -; Slg. Eberhard Link (Auktion Künker 322) -.
Von allergrößter Seltenheit. Kl. Kratzer, sehr schön

Erworben 2013 von der Firma Münzen Müller, Lüneburg.
Dieser äußerst seltene Vierteltaler war Paul Joseph nicht bekannt und zählt zu den großen Seltenheiten der Numismatik des Mittelrheins.
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Lot 1515
SALM. SALM-DHAUN, GRAFSCHAFT. Wolfgang Friedrich und Johann Konrad, 1617-1638.  

Dicken 1620, Wörrstadt, mit Titel von Matthias. 6,34 g. Münzmeister Christian Ulmen. (Münzzeichen [gekreuzte Zainhaken], darunter Kleeblatt ) MON • RHEINGR • DAVNENSI • 1620 Verziertes, vierfeldiges Wappen mit vierfeldigem Mittelschild//° - MATTHI • I • ROM • IMI • SEM • A - • Gekrönter Doppeladler, auf der Brust Reichspafel. Joseph -; Slg. Eberhard Link (Auktion Künker 322) -.
Von großer Seltenheit. Schrötlingsfehler am Rand, sehr schön

Exemplar der Auktion Dr. Busso Peus Nachf. 409, Frankfurt/Main 2013, Nr. 2126.
Paul Joseph kennt keine Dicken von 1620 mit dem Titel des Kaisers Matthias, der schon im Jahr 1619 verstarb.
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Lot 1516
SALM. SALM-DHAUN, GRAFSCHAFT. Wolfgang Friedrich und Johann Konrad, 1617-1638.  

Dicken 1620, Wörrstadt, mit Titel Ferdinands II. 6,28 g. Joseph 172 a; Slg. Eberhard Link (Auktion Künker 322) -.
RR Prägeschwächen, sehr schön

Exemplar der Auktion Teutoburger Münzhandlung 74, Borgholzhausen 2013, Nr. 3297.
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Lot 1517
SAYN. SAYN, GRAFSCHAFT. Eberhard I., 1139-1176.  

Denar. 1,45 g. IVEIOHAIRD ‘ COO(ME)S Graf sitzt v. v. mit Palmzweig in der Rechten und einem Falken auf der linken Hand//+////RVOTNSENICOIIT Bogenbesetzte Mauer mit Tor, darüber zweigeschossiger Torturm zwischen zwei Kuppeltürmen. Hävernick 494; M.-J./V. 2 c var.
Von großer Seltenheit. Attraktives, sehr schönes Exemplar mit hübscher Patina

Exemplar der Slg. Wolfgang Fried, Auktion Fritz Rudolf Künker 232, Osnabrück 2013, Nr. 252 (zuvor erworben 1964 von E. Heinicke, Magdeburg).
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Lot 1518
SAYN. SAYN-SPONHEIM, GRAFSCHAFT. Johann III., 1357-1403.  

Turnose o. J. 2,44 g. M.-J./V. 4.
Von großer Seltenheit. Sehr schön

Erworben 2017 von Pater Münzen & Medaillen, Arnsberg.
Als Prägeherr kommt auch Graf Johann II. von Kleve in Betracht.
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Lot 1519
SAYN. SAYN-WITTGENSTEIN-HOHENSTEIN, GRAFSCHAFT. Gustav, 1657-1701.  

2/3 Taler 1676, unbestimmte Münzstätte. 15,40 g. Dav. 916; M.-J./V. 273.
Hübsche Patina, vorzüglich
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Lot 1520
SAYN. SAYN-ALTENKIRCHEN, GRAFSCHAFT. Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach, 1686-1729.  

15 Kreuzer 1693, Friedewald. 5,27 g. M.-J./V. 405; Slg. Merseb. 4102.
R Sehr schön

Erworben 2014 von Manfred Olding, Osnabrück.
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Lot 1521
SAYN. SAYN-ALTENKIRCHEN, GRAFSCHAFT. Johann Wilhelm von Sachsen-Eisenach, 1686-1729.  

15 Kreuzer 1693, Friedewald. 5,07 g. M.-J./V. 405; Slg. Merseb. 4102.
R Sehr schön

Erworben von der Münzenhandlung Brom, Berlin.
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Lot 1522
SAYN. SAYN-ALTENKIRCHEN, GRAFSCHAFT. Karl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach, 1741-1757.  

Silbermedaille 1750, von W. Dobicht, auf die Ausbeute der Grube Krautgarten bei Fischbach. Geharnischtes Brustbild r. mit umgelegtem Mantel, am Armabschnitt die Stempelschneidersignatur//Bergmann mit einem Füllhorn voller Taler im linken Arm steht v. v. in Bergwerkslandschaft und deutet auf ein Stollenmundloch und einen Schacht mit Förderhaspel, im Abschnitt vier Zeilen Schrift, oben das strahlende Auge Gottes. 34,75 mm; 14,32 g. Fischer/Maué 3.636; M.-J./V. 426; Müseler 8.2/2; Slg. Grüber (Auktion Künker 267) 4574; Slg. Wilm. 991.
R Hübsche Patina, sehr schön

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 229, Osnabrück 2013, Nr. 6017.
Dieses Stück wird öfter als halber Taler bezeichnet, was dem Gewicht in etwa entspricht. Die Akten sprechen aber eindeutig von Medaillen.
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Lot 1523
SAYN. SAYN-ALTENKIRCHEN, GRAFSCHAFT. Karl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach, 1741-1757.  

12 Kreuzer 1753, Altenkirchen. 3,85 g. M.-J./V. 415; Slg. Wilm. 1041.
Fast vorzüglich

Erworben 2017 von Manfred Olding, Osnabrück.
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Lot 1524
SAYN. SAYN-HACHENBURG, GRAFSCHAFT. Georg Friedrich von Kirchberg, 1686-1749.  

1/8 Reichstaler 1749, Altenkirchen, auf seinen Tod. 3,60 g. M.-J./V. 433.
RR Feine Patina, sehr schön-vorzüglich

Auf der Rückseite der Münze sind noch Spuren der 1 vor dem 9. Mai zu erkennen. Somit handelt es sich um einen frühen Abschlag vor der Überarbeitung des Stempels mit der getilgten 1.
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Lot 1525
SCHAUMBURG-LIPPE. SCHAUMBURG-LIPPE, GRAFSCHAFT, SEIT 1807 FÜRSTENTUM. Philipp I., 1647-1681.  

Reichstaler 1660, Bückeburg. 28,76 g. Geharnischtes Brustbild fast v. v.// Dreifach behelmtes, vierfeldiges Wappen mit Mittelschild. Dav. 7673; Weinm. 15.
RR Nur 200 Exemplare geprägt. Sehr schön
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Lot 1526
SCHLESIEN. SCHLESISCHE MEDAILLEN.  

Silbermedaille o. J. (1. Hälfte 18. Jahrhundert), unsigniert. Die Hoffnung sitzt fast v. v. auf nach r. gleitender Schnecke, in den Händen Palmzweig und Anker//Keuschheit, Glaube und Gerechtigkeit stehen bzw. knien fast v. v., in der Mitte ein Obelisk, daran ein Schild mit fünfzeiliger Aufschrift. 41,80 mm; 19,12 g. F. u. S. 4189; Slg. Opitz 4528.
Hübsche Patina, vorzüglich
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Lot 1527
SCHLESIEN. SCHLESISCHE MEDAILLEN.  

Silbermedaille 1736, unsigniert, auf die Wasser- und Hungersnot in Schlesien. Ein überschwemmtes Dorf im Regen//Tenne mit Garben und wenig Korn. 29,60 mm; 7,87 g. F. u. S. 4236.
Vorzüglich
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Lot 1528
SCHLESIEN. SCHLESISCHE MEDAILLEN.  

Silbermedaille 1769, unsigniert, auf das 100jährige Jubiläum der evangelischen Kirche in Greifenberg. Stadtansicht von Greifenberg//Ansicht der Kirche in Niederwiesa. 32,49 mm; 12,05 g. F. u. S. 4472; Slg. Opitz 3072; Slg. Whiting 522.
Hübsche Patina, vorzüglich
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Lot 1529
SCHLESWIG-HOLSTEIN. KÖNIGLICH DÄNISCHER ANTEIL. Christian V., 1670-1699.  

4 Mark (Krone) 1673, Glückstadt. 21,95 g. Dav. 3678; Hede 121; Lange -.
Attraktives Exemplar mit feiner Tönung, sehr schön-vorzüglich
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Lot 1530
SCHLESWIG-HOLSTEIN. HOLSTEIN-GOTTORP, HERZOGTUM. Friedrich III., 1616-1659.  

Reichstaler 1624 (Jahreszahl im Stempel aus 1623 geändert), Schleswig. 29,22 g. Münzmeister Samuel Timpf. Dav. 3698; Lange 322 a var.
Hübsche Patina, leichte Prägeschwäche, fast vorzüglich
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Lot 1531
SCHLESWIG-HOLSTEIN. HOLSTEIN-GOTTORP, HERZOGTUM. Christian Albrecht, 1659-1694.  

2 Mark 1681, Schleswig. 22,00 g. Münzmeister Claus Jacob Mecklen­burg. Dav. 576; Lange 402 b.
Von größter Seltenheit. Kl. Schrötlingsfehler am Rand, fast vorzüglich
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Lot 1532
SCHLESWIG-HOLSTEIN. HOLSTEIN-NORBURG-PLÖN, HERZOGTUM. August, 1676-1699.  

Reichstaler 1676, Magdeburg, auf das Ende des Oldenburger Erbfolgestreites. 28,81 g. Münzmeister Christoph Plug. Mit gebogener Jahreszahl. Dav. 3722 A; Lange 767 b.
R Feine Patina, kl. Schrötlingsfehler, sehr schön-vorzüglich

August, Herzog von Holstein-Norburg, wurde als zweiter Sohn des Herzogs Joachim Ernst und seiner Gemahlin Dorothea Auguste von Holstein-Gottorp geboren. Er trat in kurbrandenburgische Dienste und zeichnete sich durch Tapferkeit und Tüchtigkeit aus. Wegen seiner Verdienste gegen die Türken in Ungarn erhielt er vom Großen Kurfürsten die Anwartschaft auf die Statthalterschaft des Fürstentums Minden. 1666 wurde er zum Gouverneur von Magdeburg ernannt und vermählte sich mit Elisabeth Charlotte, Tochter des Fürsten Friedrich von Anhalt- Harzgerode. Er kämpfte 1674 vor Straßburg und am Rhein gegen Turenne und wurde Generalfeldzeugmeister. Als solcher führte er 1675 nach der Schlacht bei Fehrbellin dem Großen Kurfürsten die Masse des Heeres zu. Später, im pommerschen Feldzug, nahm er an den Eroberungen von Wolgast, Anklam, Demmin, Greifswald und Stettin teil. Im September 1682 wurde er als Gouverneur von Magdeburg abgelöst und trat nach dem Tod des Großen Kurfürsten aus den brandenburgischen Diensten aus. Friedrich der Große sagte über Herzog August, daß er den bedeutendsten Generälen der damaligen Zeit zuzuorden sei. Nach dem Tode seines Vaters 1671 vertrat August dessen Ansprüche an den König von Dänemark wegen der Verzichtsleistung auf die Erbfolge in Oldenburg-Delmenhorst und unterzeichnete im Dezember mit seinen Brüdern die Erbvereinigung. Er erbaute 1678 ein neues Schloß in Norburg und wandte sich der Forstkultur und der Pferdezucht zu.
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Lot 1533
SCHLESWIG-HOLSTEIN. HOLSTEIN-SCHAUENBURG, GRAFSCHAFT. Ernst III., 1601-1622.  

Doppelter Reichstaler 1603, Altona. 59,43 g. HATS_GOT : VORSEN : SO : WIr_ts_WOL : GESCHE_N Geharnischter Graf mit Feldherrenbinde und befedertem Helm auf springendem, reich verzierten Ross nach r., in seiner Rechten ein Komandostab//ERNEST9COM_HOL : SCHAWENB 603 Dreifach behelmter vierfeldiger Wappen mit aufgelegtem Mittelschild. Dav. 462; Lange 834 b; Weinm. 94.
Äußerst selten, besonders in dieser Erhaltung.
Sehr attraktives Exemplar mit herrlicher Patina, vorzüglich
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Lot 1534
SCHLESWIG-HOLSTEIN. HOLSTEIN-SCHAUENBURG, GRAFSCHAFT. Ernst III., 1601-1622.  

Reichstaler 1622, Altona, auf seinen Tod. 28,94 g. Münzmeister Thomas Eisenbein. Dav. 3746; Lange vgl. 944; Weinm. vgl. 153.
Hübsche Patina, fast vorzüglich
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Lot 1535
SCHWARZBURG. SCHWARZBURG, GRAFSCHAFT. Günther XLI. von Arnstadt und Johann Günther von Sondershausen, 1552-1569.  

Reichstaler 1558, Arnstadt, mit Titel Karls V. 28,54 g. Dav. 9828; Fischer 90 a leicht var.
RR Attraktives Exemplar mit herrlicher Patina, fast vorzüglich
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Lot 1536
SCHWARZBURG. SCHWARZBURG-RUDOLSTADT, GRAFSCHAFT, SEIT 1711 FÜRSTENTUM. Albert VII., Günther XLII., Anton Heinrich, Johann Günther II. und Christian Günther I., 1601- 1605.  

Taler 1603, mit Titel Rudolfs II. 28,75 g. Dav. 7674; Fischer 162.
RR Sehr schön-vorzüglich
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Lot 1537
SCHWARZBURG. SCHWARZBURG-RUDOLSTADT, GRAFSCHAFT, SEIT 1711 FÜRSTENTUM. Ludwig Günther II., 1767-1790.  

Konv.-Taler 1786, Saalfeld. 27,94 g. Dav. 2771; Fischer 575.
Übliche feine Stempelfehler, vorzüglich
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Lot 1538
SCHWARZBURG. SCHWARZBURG-RUDOLSTADT, GRAFSCHAFT, SEIT 1711 FÜRSTENTUM. Friedrich Günther, 1807-1867.  

Vereinstaler 1858. 18,46 g. AKS 12; Dav. 915; Kahnt 534; Thun 394.
Winz. Kratzer, fast Stempelglanz
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Lot 1539
SCHWARZBURG. SCHWARZBURG-RUDOLSTADT, GRAFSCHAFT, SEIT 1711 FÜRSTENTUM. Friedrich Günther, 1807-1867.  

Vereinstaler 1864. 50jähriges Regierungsjubiläum. 18,53 g. AKS 31; Dav. 917; Kahnt 536; Thun 396.
Prachtexemplar. Fast Stempelglanz
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Lot 1540
SOLMS. SOLMS-BRAUNFELS, GRAFSCHAFT, SEIT 1742 FÜRSTENTUM. Wilhelm zu Greifenstein und Reinhard von Hungen, 1610-1630.  

Reichstaler 1623, Hungen, mit Titel Ferdinands II., auf die angebliche Hungener Ausbeute. 28,62 g. MON • NO : EXPRI : SOL • WILH • ET • REINH : CO : SOL • FRA Drei Helme mit Helmzier über Bogen mit HOINGEN, darunter die Signatur "W" mit Zainhaken (Jakob Wiesner, Münzmeister in Hungen 1622-1625) und die Jahreszahl 16 - Z3//° FERDIN • II • D ° G ° ROM ° IMP • S ° AUG • G • H • BOE : REX • Gekrönter Doppeladler mit Reichsapfel auf der Brust. Dav. 7743; Haussammlung der Fürsten zu Solms-Hohensolms- Lich (Auktion Künker 212) 4249 (dieses Exemplar); Joseph 465 e; Müseler 64.1.2 var.
RR Attraktives Exemplar mit feiner Patina, fast vorzüglich

Exemplar der Haussammlung der Fürsten zu Solms-Hohensolms-Lich, Auktion Fritz Rudolf Künker 212, Osnabrück 2012, Nr. 4249.
Der Linie Solms-Lich war 1552 von Karl V. das Münzrecht verliehen worden, das seit 1588 auch genutzt wurde. Die Braunfelser Brüder Wilhelm und Reinhard erstrebten das gleiche Recht an und glaubten, in der Kipper- und Wipperzeit die passende Gelegenheit gefunden zu haben. Sie errichteten 1622 in Hungen (füher Hoingen) eine Münzstätte und bestellten Jacob Wiesner aus Zellerfeld als Münzmeister, er führte ein "W" als Münzmeisterzeichen. Die treibende Kraft in dieser Angelegenheit war Graf Reinhard. Um sich rechtlich abzusichern, ließen sie ...EX PRI(mitiis)... (= aus der ersten Ausbeute) auf die Vorderseite der groben Sorten setzen. Denn in den Reichsmünzordungen des 16. Jahrhunderts war den Bergwerksbesitzern das Recht eingeräumt worden, eigene Münzstätten zu errichten. Graf Wilhelm versuchte bei einem Aufenthalt in Wien das Münzrecht zu erlangen, allerdings vergeblich. Daher ließ der Kaiser Graf Reinhard 1624 eine Anklageschrift wegen des angemaßten Münzrechts zustellen. 1627 wurde die Vorladung zum Reichshofgericht wiederholt. Allerdings hatte der Graf 1625 die Prägung eingestellt. Durch seinen Tod 1630 dürfte sich die Angelegenheit erledigt haben. Bei Hungen gab es keine Bergwerke und daher keine Ausbeute. Allerdings gab es auf Solms-Greifensteiner Gebiet bei Daubhausen und Berghausen etwas Bergbau auf Kupfer und Silber. Die Silberausbeute dürfte aber nicht einmal für die wenigen groben Sorten mit dem Hinweis auf diese ausgereicht haben.
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Lot 1541
SOLMS. SOLMS-LAUBACH, GRAFSCHAFT. Christian August, 1738-1784.  

Reichstaler 1748, Nürnberg, auf den Tod seiner ersten Gemahlin Elisabeth Amalie Friederike von Isenburg (Tochter des Fürsten Wolfgang Ernst von Isenburg- Büdingen) am 22. November. 29,09 g. Ohne Signatur, Stempelschneider A. Vestner. Bernheimer -; Dav. 2780; Haussammlung der Fürsten zu Solms-Hohensolms-Lich (Auktion Künker 212) 4200; Joseph 447; Slg. Erlanger 2170.
R Fleckige Patina, fast Stempelglanz
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Lot 1542
SOLMS. SOLMS-LAUBACH, GRAFSCHAFT. Christian August, 1738-1784.  

Reichstaler 1754, Nürnberg, auf den Tod seiner dritten Gemahlin Dorothea Wilhelmine (Tochter des Sachsen-Weißenfelsischen Hof- und Kammerrats Ernst Zacharias Bötticher). 29,22 g. Dav. 2781; Haussammlung der Fürsten zu Solms-Hohensolms-Lich (Auktion Künker 212) 4202; Joseph 448; Slg. Erlanger 2171.
Prachtexemplar. Herrliche Tönung, winz. Kratzer, fast Stempelglanz
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Lot 1543
SOLMS. SOLMS-LAUBACH, GRAFSCHAFT. Christian August, 1738-1784.  

Konv.-Taler 1767, Wertheim, auf das gräflich wetterauische Direktorium. 28,01 g. Mit Laubrand. Dav. 2782; Haussammlung der Fürsten zu Solms-Hohensolms-Lich (Auktion Künker 212) 4208; Joseph 451 b.
Selten in dieser Erhaltung. Feine Tönung, vorzüglich-Stempelglanz
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Lot 1544
SOLMS. SOLMS-LAUBACH, GRAFSCHAFT. Christian August, 1738-1784.  

Konv.-Taler 1767, Wertheim, auf die Vermählung seines Sohnes, des Erbgrafen Georg August Wilhelm mit Elisabeth Charlotte Ferdinande Luise, Tochter des Fürsten Friedrich Ernst von Isenburg. 27,99 g. Mit Laubrand. Dav. 2783; Haussammlung der Fürsten zu Solms-Hohensolms-Lich (Auktion Künker 212) 4209; Joseph 452 b.
R Feine Tönung, vorzüglich-Stempelglanz
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Lot 1545
SOLMS. SOLMS-LAUBACH, GRAFSCHAFT. Christian August, 1738-1784.  

Konv.-Taler 1770, Wertheim, auf Graf Otto, den Gründer der Linie Solms-Laubach. 27,98 g. Dav. 2785; Haussammlung der Fürsten zu Solms-Hohensolms-Lich (Auktion Künker 212) 4221; Joseph 456.
Prachtexemplar. Feine Patina, fast Stempelglanz
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Lot 1546
SOLMS. SOLMS-LAUBACH, GRAFSCHAFT. Christian August, 1738-1784.  

Konv.-Taler 1770, Wertheim, auf Graf Otto, den Gründer der Linie Solms-Laubach. 27,97 g. Dav. 2785; Haussammlung der Fürsten zu Solms-Hohensolms-Lich (Auktion Künker 212) 4221; Joseph 456.
Min. Schrötlingsfehler, sehr schön-vorzüglich
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Lot 1547
SOLMS. SOLMS-LAUBACH, GRAFSCHAFT. Christian August, 1738-1784.  

Konv.-Taler 1770, Wertheim, auf das Jagdschloß Sorgenlos. 28,02 g. Dav. 2786; Haussammlung der Fürsten zu Solms-Hohensolms-Lich (Auktion Künker 212) 4223; Joseph 457.
R Attraktives Exemplar mit feiner Tönung, winz. Schrötlingsfehler am Rand, vorzüglich
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Lot 1548
STOLBERG. STOLBERG, GEMEINSCHAFTLICH. Ludwig II., Albrecht Georg, Christof I. und Wolf Ernst, 1573-1575.  

Reichstaler 1574, Stolberg. 28,98 g. Dav. 9860; Friederich 276.
Sehr schön
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Lot 1549
STOLBERG. STOLBERG-STOLBERG, GRAFSCHAFT (DIE JÜNGERE STOLBERGER HAUPTLINIE AUS DER TEILUNG VON 1645). Johann Martin, 1638-1669.  

Reichstaler 1645, Rottleberode. 28,62 g. Dav. 7786; Friederich 1150.
Dunkle Patina, sehr schön
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Lot 1550
STOLBERG. STOLBERG-STOLBERG, GRAFSCHAFT (DIE JÜNGERE STOLBERGER HAUPTLINIE AUS DER TEILUNG VON 1645). Johann Martin, 1638-1669.  

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Doppelter Reichstaler 1660, Rottleberode. 58,01 g. Münzmeister Johann Krieg. [Reichsapfel] IOHAN : MART : COM : IN • STOLBERG • KON : RV : WERN : E • HON : Hirsch steht nach l. vor Säule//• DOM : IN • EPS : MVN : BR : LOR : ET • KLETTENB : Dreifach behelmtes Wappen, zu den Seiten die geteilte Stempelschneidersignatur I - K, oben zwischen den Helmen 1 - 6 - 6 - 0. Dav. 7785; Friederich 1191.
Von größter Seltenheit. Attraktives Exemplar mit hübscher Patina, fast vorzüglich
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Lot 1551
STOLBERG. STOLBERG-STOLBERG UND STOLBERG-ROSSLA, GRAFSCHAFTEN (DIE JÜNGERE STOLBERGER HAUPTLINIE AUS DER TEILUNG VON 1645). Christof Friedrich zu Stolberg-Stolberg und Jost Christian zu Stolberg-Rossla, 1704-1738.  

Silber­medaille 1717, Stolberg, auf die 200-Jahrfeier der Reformation. Ausbeute der Straßberger Gruben. Brustbild Martin Luthers r. mit umgelegtem Mantel//Auf dem höchsten Berg steht ein Hirsch nach l. mit erhobenem linken Vorderlauf vor gekrönter Säule, darunter Gebirgslandschaft und verschiedene Bergwerksdarstellungen, unten bogig SOC : STRASBERGEN •. 43,61 mm; 27,11 g. Bannicke 52; Friederich 1577; Müseler 66.1/57; Slg. Opitz 2713 (dieses Exemplar); Slg. Whiting 327.
RR Attraktives Exemplar mit feiner Patina, vorzüglich

Exemplar der Slg. Opitz, Auktion Fritz Rudolf Künker 297, Osnabrück 2017, Nr. 3945 und der Slg. Bonde, Teil 4, Auktion Fritz Rudolf Künker/Ulf Nordlind 156, Osnabrück 2009, Nr. 5181.
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Lot 1552
STRALSUND. STADT. Unter Schweden. Karl XI., 1660-1697.  

1/3 Taler 1677. 9,37 g. Münzmeister Heinrich Johann Hille. Variante mit Pisanerkreuz auf der Rückseite. Ahlström 64; Bratring 129 a.
Hübsche Patina, sehr schön
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Lot 1553
STRALSUND. STADT. Unter Schweden. Karl XI., 1660-1697.  

2/3 Taler 1681. 19,20 g. Ahlström 58 b; Bratring 137 b; Dav. 1010 A.
Sehr schön-vorzüglich
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Lot 1554
STRALSUND. STADT. Unter Schweden. Karl XI., 1660-1697.  

2/3 Taler 1683. 18,55 g. Variante mit der Jahreszahl und der Münzmeistersignatur am Ende der Rückseitenumschrift. Ahlström 60 b; Bratring 142; Dav. 1010.
Winz. Kratzer, sehr schön
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Lot 1555
TRIER. ERZBISTUM. Anonym, 1023-1061.  

Denar. 1,13 g. Brustbild des Heiligen Eucharius v. v. mit Krummstab//Zwei Hände halten zwei Schlüssel, deren Bärte die Buchstaben E und R in der Umschrift S PERVS bilden. Dannenberg 493 a; Weiller 55 var.
R Prägeschwäche, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Auktion WAG-Online 97, Arnsberg 2019, Nr. 1341.
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Lot 1556
TRIER. ERZBISTUM. Johann II., Markgraf von Baden, 1456-1503.  

Schilling o. J. (1485-1500), Koblenz. 1,13 g. Noss 537.
Sehr schön-vorzüglich

Erworben 2016 von Münzen Frank, Nürnberg.
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Lot 1557
TRIER. ERZBISTUM. Richard von Greiffenklau-Vollrads, 1511-1531.  

Schilling 1518, ohne Angabe der Münzstätte (Pfalzel). 0,89 g. Noss 612 a.
Von großer Seltenheit. Kl. Prägeschwäche, sehr schön

Erworben 2020 von der Münzenhandlung Brom, Berlin.
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Lot 1558
TRIER. ERZBISTUM. Sedisvakanz, 1715-1716.  

1/2 Reichstaler 1715. 14,47 g. v. Schr. 932; Zepernick 30.
Sehr schön
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Lot 1559
TRIER. ERZBISTUM. Johann Philipp von Walderdorff, 1756-1768.  

1/2 Konv.-Taler 1757, Koblenz. Ausbeute der Vilmarer Gruben. 13,29 g. Müseler 70/9; Schneider/Forneck 1084; v. Schr. 1084.
RR Hübsche Patina, kl. Schrötlingsfehler, sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 206, Osnabrück 2012, Nr. 5749.
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Lot 1560
TRIER. ERZBISTUM. Clemens Wenzel von Sachsen, 1768-1794.  

Konv.-Taler 1773, Koblenz. 27,98 g. Dav. 2836; v. Schr. 1241 leicht var.
Hübsche Patina, vorzüglich
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Lot 1561
TRIER. ERZBISTUM. Clemens Wenzel von Sachsen, 1768-1794.  

Konv.-Taler 1794, Koblenz. 27,83 g. Kontribution. Dav. 2837 A; v. Schr. 1243 a.
Min. Schrötlingsfehler, sehr schön
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Lot 1562
TRIER. KLOSTER OEREN.  

Pfennig auf Trierer Schlag, nach 1245, Christnach in Luxemburg, mit Titel Arnolds II. von Isenburg, Erzbischof von Trier. 0,66 g. Hüftbild des Erzbischofs v. v. mit Krummstab und Buch//Turmgebäude, im Tor ein Stern. Weiller 249.9 (dieses Exemplar).
RR Prägeschwäche, sehr schön

Exemplar der Slg. Eberhard Link, Auktion Fritz Rudolf Künker 327, Osnabrück 2019, Nr. 3835 (zuvor erworben am 30. September 1973 von Hoffmann, Luxemburg).
Dieser Pfennig wurde zunächst nach Kreuznach an der Nahe gelegt. Eberhard Link hat in seinem Artikel "Cruzenache - Kreuznach an der Nahe oder Christnach in Luxemburg" in: Geldgeschichtliche Nachrichten 51, 11. Jahrgang, 1976, S. 7-12 mit überzeugenden Argumenten für die in Luxemburg befindliche und zum Trierer Kloster Oeren gehörigen Münzstätte Christnach argumentiert. Raymond Weiller, der das Stück in seinem Werk "Die Münzen von Trier" (1988) unter Nr. 249 aufführt, behielt jedoch die schon von Paul Joseph (1901) und Hermann Buchenau (1921) erfolgte Zuweisung zu dem in der Nähe des Heimatortes von Eberhard Link gelegenen Kreuznach bei.
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Lot 1563
ULM. STADT.  

Reichstaler 1620, mit Titel Ferdinands II. 28,71 g. Dav. 5903; Nau 76.
Feine Patina, fast vorzüglich
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